Hausansicht West

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Mittwoch, 6. April 2016

Abschluss Garten: Rasen, Bewässerung etc.

"Grün, grün, grün sind alle meine ... - Rasenflächen?!" :-D 

Wir sind happy: unser Garten ist fertig! 

Die Zeiten, in denen wir auf einen braunen "Acker" geblickt haben, sind vorbei. Schon vor ein paar Wochen war es soweit: Rollrasen wurde verlegt und Lavamulch auf den Beeten und im Heckenbereich verteilt. Hier schon mal ein erstes Foto des Endergebnisses:



Aber im Sinne der chronologischen Ordnung  unseres Bautagebuches, werde ich erst einmal berichten, wie der letzte Besuch der Heizungs-/Sanitärinstallateure ablief. Eines kann ich schon vorwegnehmen: Seither funktionierte die Heizung im OG einwandfrei, soweit wir es beurteilen können (die richtig kalten Tage sind schließlich vorbei). Wie angekündigt, wurden alle einzelnen Kreisläufe der Fußbodenheizung im OG noch einmal entlüftet. Es war zwar nicht viel Luft in den Leitungen, aber in den betroffenen Räumen kam doch noch ein wenig davon heraus. 


Außerdem schauten sich die Männer auch unsere Solaranlage an, da wir an sonnigen Tagen ein Klopfen im Schacht, in dem die Leitungen vom Dach in den Keller führen, hören. An der Anlage selbst sei alles in Ordnung, aber wenn die Pumpe, die den Flüssigkeitstransport vom Dach zum Keller und zurück bewerkstelligt, anspringt, gerät die Leitung wohl in Schwingungen. Da diese Leitung aber schon bei der Hausaufstellung von der Montagefirma installiert wurde, kann man jetzt nicht genau sagen, wo bzw. wie diese Leitung befestigt ist. Offenbar hat sie genügend Bewegungsspielraum, dass sie von innen gegen den Schacht klopfen kann, aber das schade ihr nicht, wie uns versichert wurde. Das Geräusch selbst stört uns nicht, da es sehr leise ist, aber wir machten uns deswegen schon vorher ein paar Sorgen und haben das hiermit geklärt.

Nun zu der Fertigstellung der Außenanlagen:

Unsere Gartenbauer rückten Mitte März mit fünf Mann an, um nach entsprechender Vorbereitung des Bodens, Rollrasen zu verlegen und die Beete mit Lavamulch zu versehen. 
Zunächst wurde der Boden gefräst, um ihn tiefgründig zu lockern und grobe Steine ablesen zu können. Danach wurde das Niveau ausgeglichen und auf der gesamten Rasenfläche Dünger verteilt. Im Vorfeld hatten wir entschieden, dass wir auf eine Mähkante aus Stein o.ä. verzichten wollen, also legten wir den Kantenverlauf des Rasens vor Ort mit den Mitarbeitern der Gartenbaufirma fest.



Los geht's: Es werde grün!


Der Anfang musste allerdings nochmal von Neuem verlegt werden, da die Höhe des Rasens noch nicht ganz zur Terrasse etc. passte. Das ist wegen des zukünftigen Einsatzes eines Mähroboters wichtig, glücklicherweise hat mein Mann den Fehler frühzeitig bemerkt. Danach ging es flott:




Am nächsten Tag kam dann der Lavamulch. Für dieses Material haben wir uns aus folgenden Gründen entschieden:
- bei Nässe klebt nichts an den Schuhsohlen, wenn man über die Fläche läuft (im Gegensatz zu Rindenmulch)
- verrottet nicht, daher weniger häufiges "Nachfüllen" nötig
- gute Speicherung von Wärme und Feuchtigkeit zugunsten der Bepflanzung
- poröse Struktur bewirkt geringeres Gewicht im Verhältnis zu Splitt, daher geringere Verdichtung des Untergrunds und einfaches Handling bei Arbeiten im Beet
- natürlich anmutende Optik (wohlgemerkt in anthrazit und nicht in dem roten "Seramis-Farbton")

Einziger Nachteil, den wir bereits feststellen mussten: Bei Nachlieferungen ist nicht unbedingt der selbe Farbton zu bekommen, obwohl das gleiche Produkt bestellt wurde. Wir haben nämlich eine weitere Fuhre erhalten, die jedoch einen deutlich höheren Rotanteil aufwies, wie man hier im direkten Vergleich gut sieht. Außerdem sieht man auch das Unkrautvlies, das sich unter der Mulchschicht befindet:



Es wird noch eine weitere Lava-Ladung benötigt, weil an einigen Stellen die Mulchschicht zu dünn ist, nachdem die Tropfbewässerung installiert wurde. Wir hoffen, dass diese dann wieder grauer sein wird. Das rotstichige Material wurde unter dem grauen Material eingebracht, so dass man es nun gar nicht sieht. An den übrigen Stellen könnte das jedoch schwierig werden... wir werden sehen.

Hier aber mal ein paar Fotos vom fertigen Gesamteindruck, ehe ich auf die Bewässerungsanlage eingehe:






(Hier standen noch die rosafarbenen Fähnchen für die Tropfbewässerung, die erst nach dem Rasen verlegt wurde. :-) )


Inzwischen ist der Frühling eingekehrt:



So, nun war also der Garten - oberflächlich betrachtet - fertig, allerdings fehlte ja noch die Tropfbewässerung. Dass diese im Nachgang verlegt wurde, erwies sich leider als nicht so optimal, da im Zuge dieser Arbeiten der frisch verlegte Rollrasen mehrere Tage lang intensiv betreten wurde und sich dadurch Unebenheiten ergaben, die unsere Freude zugegebenermaßen etwas schmälerten. Diese kann man auf dem vorletzten Foto über diesem Absatz recht gut erahnen, insbesondere im Kontrast zu den vorigen Bildern der "jungfräulichen" Rasenfläche. Inzwischen haben wir uns aber damit abgefunden, dass das nun eben so ist und stärkere Dellen kann man anscheinend nachträglich mit Sand auffüllen, den man einfach auf den Rasen streut. Wir sind gespannt... Bislang jedenfalls wurden wir  von Passanten, Freunden oder der Familie nie auf die Unebenheiten angesprochen sondern nur auf das schöne Gesamtbild, so schlimm ist es also nicht. ;-)

Hier ein paar Eindrücke vom Verlegen der Tropfbewässerung:



Die Schläuche haben innen eine Membran, die verhindert, dass sich durch die kleinen Löcher Erde in den Schlauch hinein drückt.


Wer sich über die freie Ecke im Bildhintergrund wundert: Dies wird unser Gemüsebeet. - Auch ein spannendes Thema, das einen gesonderten Post verdient.





Ferner wurden zwei Wasseranschlüsse an den einbetonierten Granitstehlen angebracht, das verlief reibungslos. Eigentlich hätte die Bewässerungsanlage hiermit fertig sein können, aber von Beginn an hatten wir Probleme damit, dass sich die Düsen der Regner immer wieder zugesetzt haben und das Sprühbild nicht sauber war oder sogar gar kein Wasser mehr aus einzelnen Düsen kam. Daher musste mehrmals der Bewässerungs-Mann anrücken, um das zu beheben. 

So soll es aussehen:


... Nicht so:



Schlussendlich haben wir sogar unseren Brunnenbauer noch einmal vor Ort gerufen, da zwischenzeitlich der Verdacht bestand, dass der Brunnen Sand zieht oder zu wenig Wasser liefert, um den großen Bedarf der Beregnungsanlage zu decken (in 5 Minuten gehen pro Kreislauf etwa 0,8 Kubikmeter Wasser raus und wir haben fünf Kreisläufe plus die Tropfbewässerung). Das Problem war, wie von uns vermutet (immerhin hatte die Bewässerung ja zwischendurch immer wieder funktioniert), feinster Sand. Deswegen wurde nachträglich an die Pumpe ein Filter angeschlossen, um das Brunnenwasser zu reinigen. Dieser Filter war jedoch schon nach zwei Tagen sehr stark zugesetzt und die Befürchtung, dass der Brunnen Sand zieht, wurde laut. Es stellte sich beim erneuten Öffnen des Brunnenschachtes jedoch heraus, dass offenbar von oben bei den verschiedenen Arbeiten in diesem Bereich Sand in den Schacht hineingefallen war. Das macht auch durchaus Sinn, denn die Abstände, in denen wir den Filter und die Düsen der Regner (es kommen tatsächlich noch feine Partikel durch oder sind vielleicht noch in den Leitungen) reinigen, werden länger. Wir hoffen, dass der im Schacht befindliche Sand also bald "aufgebraucht" sein wird und sich die Störungen im Laufe der Zeit reduzieren werden!! So sah der eingebaute Filter nach zwei Tagen aus:



 In den letzten Tagen funktionierte die Bewässerung, allerdings lief sie dank des natürlichen Niederschlags nicht immer (der Regensensor arbeitet tadellos :-) ). Nichtsdestotrotz waren heute erneut einige Düsen dicht, so wie die Düse im Vordergrund dieses Bildes:


Man erkennt immer recht gut anhand des nassen bzw. trockenen Randes, welche Düsen nicht ordentlich sprühen. Auf dem nächsten Foto ist alles in Ordnung. 


Den Filter haben wir vorhin bereits gereinigt, morgen werde ich nochmal die Düsen abmontieren und säubern. - Ich habe ja inzwischen oft genug zugeschaut, das krieg' ich definitiv hin. ;-)

Wir werden berichten, wie es sich weiter entwickelt. Zur Rasenpflege noch ein abschließendes Wort: Das erste Mähen sollen wir in ein paar Wochen, wenn die Halme etwa handbreit hoch geworden sind, vornehmen. Danach noch einmal das gleiche Prozedere. Diese beiden ersten Mähdurchgänge sollen wir laut unseren Gartenbauern mit einem "normalen" Rasenmäher erledigen, ehe wir den Mähroboter installieren. Dies wird sicher noch einmal spannend, da wir die Installation komplett in Eigenregie selbst machen. - Auch hierüber werden wir selbstverständlich unsere Erfahrungen mit unseren Lesern teilen. :-) In der Zwischenzeit erfreuen wir uns daran, dass das Gras immer saftiger sprießt und die Krokusse, Tulpen und Co ihre Köpfe Richtung Sonne recken dürfen, ohne plattgetreten zu werden. ;-)

Heute habe ich den warmen Nachmittag genutzt und mich zum ersten Mal auf den sonnigen Balkon gesetzt und den Anblick sowie das Vogelgezwitscher genossen. Wir wohnen nun schon seit genau einem Jahr und zwei Tagen im Haus, aber es gibt immer noch "erste Male". :-)

Sonnige Frühlingsgrüße und bis bald!



Samstag, 12. März 2016

Garten: Bewässerungsanlage und Elektroinstallation

Hallo zusammen!!

Ja, wir haben lange nichts mehr von uns hören lassen, aber es gibt wieder Neues zu berichten. Beginnen wir chronologisch mit einem Thema, das wir schon in früheren Posts hatten: der Fußbodenheizung im OG. In der Zwischenzeit wurden wiederholt die Stellmotoren ausgetauscht. Allerdings haben die Elektriker bei ihrem letzten Besuch festgestellt, dass die elektronische Steuerung inzwischen zwar einwandfrei funktioniert, aber die Durchlaufanzeigen der Heizkreisverteilung im OG nicht damit zusammenpasst.
Außerdem meinten sie, ein leises Gluckern zu hören, das aber nicht durchgängig zu vernehmen ist. Folglich ist nun die letzte Alternative: Heizung noch einmal im OG entlüften. Als im letzten Jahr die Heizungsinstallateure bei uns waren, hatten sie nur im Keller entlüftet. Da Luft aber vermutlich auch in einem Heizkreislauf immer nach oben steigt, ist es eigentlich nur plausibel, dass man dies im OG machen sollte statt im Keller. Nun gut, jedenfalls werden nach wiederholten Anfragen am kommenden Montag nochmals die Installateure der Heizung-/Sanitärfirma kommen und unsere Anlage checken und entlüften. Es ist zwar nicht so, als ob die Heizung gar nicht ginge, aber auch die Elektriker fanden das Zusammenspiel der Steuerung mit dem Durchfluss der einzelnen Leitungen und die entstehende Wärmeabgabe in den einzelnen Räumen nicht ganz koscher und sagten "Nee, da müssen die nochmal kommen, das funktioniert nicht, wie es soll." - Immerhin brachte dies uns die Erkenntnis:  Wir bilden uns das Problem nicht ein. ;-) Zumal man sagen muss, dass dieser Winter alles andere als besonders eisig war. Wie das andernfalls ausgesehen hätte mit der Wärmeabgabe... wir wissen es nicht.
In jedem Fall hoffen wir ganz stark, dass die Entlüftung am Montag die Lösung all unserer heiztechnischen Probleme darstellen wird und dann endlich Ruhe ist.

In der vergangenen Woche hatten wir darüber hinaus übrigens wieder Besuch von einem Mitarbeiter von Davinci Haus, der unsere Türschlösser der Zimmertüren austauschte. Hier war ein Schloss mit zu viel Spiel innerhalb der Mechanik verbaut worden, wie offenbar bei ein paar anderen Häusern auch. Im Ergebnis waren die Türklinken etwas locker bzw. hatten ebenfalls ein paar Millimeter Spiel, wenn man sie herunterdrückte. Mir war das gar nicht aufgefallen, aber mein Mann bemerkte das recht schnell nach dem Einzug und wir gaben das an Davinci Haus weiter. Davinci Haus setzte sich mit dem Hersteller der Türschlösser in Verbindung und nun war es soweit: Der Anruf kam, dass die Schlösser ausgetauscht werden. Das verlief in gewohnter Manier schnell und sauber. Über die Kundenbetreuung können wir weiterhin nicht mosern. :-) Nun sitzen die Klinken fest und man muss minimal fester drücken, um sie zu bewegen. Außerdem federn sie nicht mehr von alleine mit einem Ruck nach oben zurück, wenn man mit der Hand abrutscht, sondern tun dies sanfter. Zugegeben, das ändert nicht besonders viel an unserer Lebensqualität im Haus, aber es soll ja alles seine Ordnung haben. ;-)

Doch nun kommen wir wie im Titel des Posts angekündigt, zu den Außenanlagen, denn hier ging es in der letzten Woche richtig rund, nachdem wir die "Winterpause" abgewartet hatten:

Zum einen ging ein Elektriker damit ans Werk, die Verkabelung der ganzen Licht- und Stromquellen, die wir uns wünschen, vorzunehmen. Zeitlich war dies eigentlich erst ein wenig später vorgesehen, aber dies wurde aus dem folgenden Grund um ein paar Tage vorgezogen:

Die Mannschaft von der Gartenbewässerung (ein Partner unserer Gartenbauer) war angerückt und verwandelte unser Grundstück in ein "Labyrinth" aus Gräben. Diese Gräben dienen in erster Linie der unterirdischen Verlegung der Wasserleitungen, welche an jede Stelle des Gartens das kostbare Nass aus unserem Brunnen transportieren und uns lästiges Gießen ersparen sollen. - Wofür man eben eine Bewässerungsanlage so braucht. :-) Uns lagen auch vom Gartenbauer und dem Elektriker Angebote vor, was es uns pro Meter kosten würde, wenn sie das Kabel eingraben bzw. verlegen würden. Der Meterpreis für das Erdkabel selbst ist im Vergleich dazu um ein vielfaches niedriger. Die Mutter unseres Elektrikers, mit der ich die Termine und das Vorgehen absprach, fragte, warum wir nicht einfach die bestehenden Gräben verwenden würden. - Gedacht, umgeplant, getan. Kurzfristig kam also der Kollege vorbei uns verlegte in die Gräben die entsprechenden Kabel. Wie viele Meter das waren, werden wir dann in der Rechnung sehen, aber da kam einiges zusammen. Allerdings hielten sich, wie erhofft, die zusätzlichen Erdarbeiten stark in Grenzen, die Strategie dürfte also aufgegangen sein. Außerdem ist nun alles beieinander in ca. 30cm Tiefe verlegt - Bewässerungsleitungen und Kabel - und wir haben mit der Kamera alles genau dokumentiert. Nicht, dass wir in einigen Jahren doch einmal einen Teich o.ä. anlegen wollen und dann an der falschen Stelle buddeln. :-) Die endgültigen Anschlussarbeiten nimmt der Elektriker dann vor, wenn der Rest fertig ist (Rasen, Lavamulch auf den Beeten etc.). Es wird dann in unserem Garten sechs von innen abschaltbare Stromanschlüsse und 12 ebenfalls von innen steuerbare Lampenanschlüsse im Garten geben. Wir gehen davon aus, dass das genügen wird.










 

Die Elektroinstallation klappte also wie am Schnürchen und im direkten Anschluss begann auch schon die Mission Bewässerungsanlage. Drei Tage später ist es nun (fast) vollbracht. Kleine Schwierigkeiten taten sich zwar auf, unter anderem weil versäumt worden war, ein zusätzliches Leerrohr unter der gepflasterten Fläche hinter der Garage zu verlegen, ehe sie zugepflastert wurde. Durch dieses Rohr hätte nämlich das Steuerungskabel vom Verteilerkasten der Bewässerung unterirdisch in die Garage führen sollen. Nun blieb den Männern aber nicht anderes übrig, als sich wie die Wühlmäuse manuell einen kleinen "Tunnel" herzustellen. Dies geschah mit einem Eisenrohr, einem Hammer, Muskelkraft und Sherlock-Holmes-artigen Fähigkeiten bei der Suche, wo es denn auf der anderen Seite nun rausgekommen war. Das Rohr verfehlte unser Brunnenrohr buchstäblich um Haaresbreite (was man nicht auf den unteren Bildern sieht), aber das Endergebnis ist: Es funktioniert alles. :-)





Ansonsten lief alles gut und der erste Test ergab: Sämtliche Leitungen führen Wasser zu der jeweils angedachten Stelle. :-) Die Regner müssen allerdings noch eingestellt werden, der derzeit bekommen das Haus und die Terrasse fast mehr Wasser ab, als die Pflanzfläche. :-D Dies geschieht nächste Woche. Die Tropfleitungen in den Beeten werden dann ebenfalls noch installiert, sowie die elektronische Steuerung und der Regensensor. Hier ein paar Eindrücke von der Verlegung der Leitungen und Anschlüsse:



Die Verteilung der einzelnen Bewässerungskreise:


Ein Schlauchanschluss am anderen Ende des Grundstücks:


Bunte Fähnchen markieren die Zugehörigkeit der einzelnen Regner zu den Leitungen:


Strom und Wasser teilen sich die Grube:


Ein Regner vor dem Einbau: Wenn das Wasser kommt, fährt der Sprühkopf oben durch den Druck heraus, wie hier gezeigt:









Der Testlauf: Wasser marsch!




Wie gesagt, an der Zielgenauigkeit wird noch gearbeitet ;-):



Der Countdown läuft,,, Am kommenden Montag und Dienstag kommt endlich unser Rasen!! Wir freuen uns schon sehr darauf!! Das wird der letzte große Aha-Effekt für's Auge und wir sind sicher, dass das Grundstück und das Haus nochmal ganz anders wirken werden, wenn es soweit ist. Das sagte ich bestimmt schon in einem früheren Post, aber angesichts der nahenden Rasen-Ankunft müssen ein bisschen Vorfreude und damit einhergehende Phrasen gestattet sein. :-) Wir werden auf alle Fälle berichten. Neben dem Rasen sind ja noch ein paar weitere Dinge zu tun (Lavamulchschicht, Fertigstellung Elektro und Bewässerung, ...).

In diesem Sinne: Einen schönen Sonntag zusammen und bis ganz bald! 

Sonntag, 6. Dezember 2015

Nachbesserungen II: "The heat is on"

Gestern vor einem Jahr feierten wir unser Richtfest... wie die Zeit doch rennt... :-)

Mit einiger Verzögerung folgt nun der von mir in einem früheren Post angekündigte Bericht zu unserer Fußbodenheizung:

Das Wetter meinte es in diesem Herbst und Frühwinter ja sehr gut mit unserer Region und bescherte uns angenehm milde Temperaturen. Als es vor einigen Wochen aber dann doch einmal kalt wurde, fiel uns auf, dass im OG die Fußbodenheizung nicht richtig zu funktionieren schien. Im EG und im Keller war alles in Ordnung, aber im OG wurde es mit sinkenden Außentemperaturen immer kühler. Besonders fiel uns das im Badezimmer auf: Die Bodenfliesen, die im EG angenehm warm waren, waren hier kalt. Auch der Heizkörper für die Handtücher, der ebenfalls von dem Bodenheizkreislauf gespeist wird, blieb durchgängig kalt. 

Was also tun? - Logisch, den Kundenservice von Davinci anrufen. Erneut wurde unser Anliegen freundlich und zügig bearbeitet. Daraufhin wurde sehr zeitnah ein Termin mit unseren Heizungsinstallateuren vereinbart und zwei Mitarbeiter kamen bei uns vorbei. Neben der Heizung hatten wir auch einen sehr geringen Wasserdruck in der Duscharmatur des Elternbads zu bemängeln.  Sobald wir die Wassertemperatur höher einstellten, nahm der Wasserdruck stark ab. Mein Mann sprach zeitweise von einem "Rinnsal" und dass ihm während des Duschens kalt würde (als ganz so schlimm empfand ich es allerdings nicht). ;-) Trotzdem war es merkwürdig, wie es zu dem Druckabfall in der Duscharmatur kam. Jedoch klärte sich das Rätsel schnell auf, als die Jungs das gute Stück demontierten: Hanf, das zum Abdichten verwendet wird, hatte sich in der Warmwasserzuleitung in einem Sieb festgesetzt. Diese "Verstopfung" konnte leicht entfernt werden und nun prasselt uns aus der "Raindance"-Kopfbrause nicht mehr nur ein "sanfter Sommerregen", sondern ein monsunartiger und zudem richtig heißer Guss auf den Kopf, wenn wir es wünschen. ;-) 




Doch zurück zur Fußbodenheizung:

Nachdem Luft im Heizkreislauf ausgeschlossen werden konnte, stellte sich heraus, dass die Stellmotoren, die die Heizkreisläufe im OG steuern, nicht funktionierten, woraufhin die Installateure vermuteten, einer sei vielleicht durchgebrannt. Trotz gründlichem Erschnüffeln (kein Scherz, der durchgebrannte Motor riecht offenbar mitunter "durchgeschmort"), konnten sie aber nicht feststellen, welcher es war. Daraufhin haben sie alle Motoren ausgetauscht. Wir als absolute Laien konnten ebenfalls nichts Zielführendes beitragen und so hofften wir, dass nach Abschluss des Austauschs wieder alles funktionieren würde. Als beim Hochdrehen der Thermostate jedoch die Sicherung rausflog, wussten wir, dass wir uns an die Elektriker (bzw. wieder an Davinci Haus) wenden mussten.

Gesagt, getan. Erneut wurde ein zeitnaher Termin vereinbart und bald stand ein netter Elektriker von der uns bereits aus der Bauphase bekannten Firma bei uns auf der Matte. Der "Übeltäter" wurde auch schnell gefunden: Das Thermostat im Flur des OG schien einen Kurzschluss und somit die herausfliegende Sicherung zu verursachen. Aber auch das Thermostat in unserem Badezimmer verhielt sich nicht ganz koscher. (Es tut mir sehr leid, dass ich das in Ermangelung technischer Kenntnisse nicht näher erläutern kann!) 
Was mir allerdings trotz meines "Laienstatus" aufgefallen ist und was ich positiv hervorheben möchte: Der Elektriker hat von sich aus nach Einweghandschuhen gefragt, um dunkle Fingerabdrücke an der Tapete zu vermeiden. Das fand ich super, wie viele Andere hätten einfach drauflos gearbeitet und die Flecken in Kauf genommen... Ich muss gestehen, dass ich selbst gar nicht daran gedacht habe, deswegen Hut ab. Generell haben wir immer wieder die Erfahrung gemacht, dass die Handwerker, die für Davinci Haus arbeiten, sehr gewissenhaft und ordentlich ihre Aufgaben erledigen und jedwede Verschmutzung vermeiden. So ist es beispielsweise Standard, dass die Schreiner, Sanitärinstallateure und Elektriker, die in der Zwischenzeit bei uns waren, unaufgefordert vor der Haustüre ihre Schuhe ausziehen. Manche haben sogar eigene Hausschuhe dabei. :-)

Der "Sündenbock":


Der Kollege tauschte also die besagten Thermostate und auch die betroffenen Stellmotoren erneut aus. Nach einem weiteren Mal "Sicherung raus" sortierte er auch die Verkabelung innerhalb des Verteilerkastens der Heizkreise neu (wieder kann ich es leider nicht besser beschreiben). Anschließend probierte er alle Thermostate aus und es schien zu funktionieren. Ich war happy und er fuhr von dannen. - Keine zehn Minuten später, ich saß gerade am PC, flog die Sicherung erneut raus.  Und vor allem: Sie ging nicht mehr rein. :-(

Flux wurde ein neuer Termin ausgemacht. Wir müssen sagen, dass die Elektriker hier sehr kooperativ waren, denn inzwischen war es doch recht kühl geworden und wenn man im OG fast täglich mit einem Heizlüfter mit 2000Watt nachheizen muss, ist das nicht gerade im Sinne des Erfinders... Der Chef der Firma zeigte sich aber sehr bemüht und schon einige Tage später ging es in die zweite Runde.
Diesmal waren gleich zwei Kollegen angerückt (einer von ihnen war der Polier während unserer Bauphase gewesen) und nahmen sich dem Problem an. Erneut wurde das Thermostat im Flur ausgetauscht und im Verteilerkasten geprüft, neu verkabelt und wieder geprüft.
Auch neue Stellmotoren kamen wieder zum Einsatz. Für meine Augen unterschied sich dieser Termin hinsichtlich der vorgenommen Arbeiten kaum von dem ersten Termin, aber am Ende funktionierte wieder alles. Und *toitoitoi* das tut es bislang immer noch. Wir hoffen, dass sich hieran auch nichts mehr ändert!! :-) So ganz konnten sich die Beiden auch nicht erklären, woher der erneute Kurzschluss nun genau gerührt hatte, aber das böse Flurthermostat funktioniert ja inzwischen und endlich können wir die Heizung im OG raumgenau steuern und haben im Badezimmer keine kalten Füße mehr. So sieht es nun in unserer Heizkreisverteilung im OG aus (erneut macht mein Handy im Halbdunkeln leider nicht besonders gute Fotos, sorry):



- Ende gut, alles gut. :-)

In diesem Sinne wünschen wir allen Lesern/Leserinnen einen wunderbaren Jahresabschluss und schöne Feiertage!! Im kommenden Frühling geht es ja bei uns im Garten weiter und auch in der Garage steht noch ein bisschen was an "Umbauarbeiten" an. Außerdem planen wir noch einen Post zum Thema Baunebenkosten und sind schon gespannt auf den Energieverbrauch nach dem Winter. Bis jetzt zeigen sich unsere Schätzungen, was den Gasverbrauch angeht, als zu hoch... wir werden sehen, wie das am Ende des ersten Jahres im Eigenheim ausschaut. Wir sind also noch lange nicht durch mit unserem Blog. ;-)

Bis bald!!