Hausansicht West

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Samstag, 12. März 2016

Garten: Bewässerungsanlage und Elektroinstallation

Hallo zusammen!!

Ja, wir haben lange nichts mehr von uns hören lassen, aber es gibt wieder Neues zu berichten. Beginnen wir chronologisch mit einem Thema, das wir schon in früheren Posts hatten: der Fußbodenheizung im OG. In der Zwischenzeit wurden wiederholt die Stellmotoren ausgetauscht. Allerdings haben die Elektriker bei ihrem letzten Besuch festgestellt, dass die elektronische Steuerung inzwischen zwar einwandfrei funktioniert, aber die Durchlaufanzeigen der Heizkreisverteilung im OG nicht damit zusammenpasst.
Außerdem meinten sie, ein leises Gluckern zu hören, das aber nicht durchgängig zu vernehmen ist. Folglich ist nun die letzte Alternative: Heizung noch einmal im OG entlüften. Als im letzten Jahr die Heizungsinstallateure bei uns waren, hatten sie nur im Keller entlüftet. Da Luft aber vermutlich auch in einem Heizkreislauf immer nach oben steigt, ist es eigentlich nur plausibel, dass man dies im OG machen sollte statt im Keller. Nun gut, jedenfalls werden nach wiederholten Anfragen am kommenden Montag nochmals die Installateure der Heizung-/Sanitärfirma kommen und unsere Anlage checken und entlüften. Es ist zwar nicht so, als ob die Heizung gar nicht ginge, aber auch die Elektriker fanden das Zusammenspiel der Steuerung mit dem Durchfluss der einzelnen Leitungen und die entstehende Wärmeabgabe in den einzelnen Räumen nicht ganz koscher und sagten "Nee, da müssen die nochmal kommen, das funktioniert nicht, wie es soll." - Immerhin brachte dies uns die Erkenntnis:  Wir bilden uns das Problem nicht ein. ;-) Zumal man sagen muss, dass dieser Winter alles andere als besonders eisig war. Wie das andernfalls ausgesehen hätte mit der Wärmeabgabe... wir wissen es nicht.
In jedem Fall hoffen wir ganz stark, dass die Entlüftung am Montag die Lösung all unserer heiztechnischen Probleme darstellen wird und dann endlich Ruhe ist.

In der vergangenen Woche hatten wir darüber hinaus übrigens wieder Besuch von einem Mitarbeiter von Davinci Haus, der unsere Türschlösser der Zimmertüren austauschte. Hier war ein Schloss mit zu viel Spiel innerhalb der Mechanik verbaut worden, wie offenbar bei ein paar anderen Häusern auch. Im Ergebnis waren die Türklinken etwas locker bzw. hatten ebenfalls ein paar Millimeter Spiel, wenn man sie herunterdrückte. Mir war das gar nicht aufgefallen, aber mein Mann bemerkte das recht schnell nach dem Einzug und wir gaben das an Davinci Haus weiter. Davinci Haus setzte sich mit dem Hersteller der Türschlösser in Verbindung und nun war es soweit: Der Anruf kam, dass die Schlösser ausgetauscht werden. Das verlief in gewohnter Manier schnell und sauber. Über die Kundenbetreuung können wir weiterhin nicht mosern. :-) Nun sitzen die Klinken fest und man muss minimal fester drücken, um sie zu bewegen. Außerdem federn sie nicht mehr von alleine mit einem Ruck nach oben zurück, wenn man mit der Hand abrutscht, sondern tun dies sanfter. Zugegeben, das ändert nicht besonders viel an unserer Lebensqualität im Haus, aber es soll ja alles seine Ordnung haben. ;-)

Doch nun kommen wir wie im Titel des Posts angekündigt, zu den Außenanlagen, denn hier ging es in der letzten Woche richtig rund, nachdem wir die "Winterpause" abgewartet hatten:

Zum einen ging ein Elektriker damit ans Werk, die Verkabelung der ganzen Licht- und Stromquellen, die wir uns wünschen, vorzunehmen. Zeitlich war dies eigentlich erst ein wenig später vorgesehen, aber dies wurde aus dem folgenden Grund um ein paar Tage vorgezogen:

Die Mannschaft von der Gartenbewässerung (ein Partner unserer Gartenbauer) war angerückt und verwandelte unser Grundstück in ein "Labyrinth" aus Gräben. Diese Gräben dienen in erster Linie der unterirdischen Verlegung der Wasserleitungen, welche an jede Stelle des Gartens das kostbare Nass aus unserem Brunnen transportieren und uns lästiges Gießen ersparen sollen. - Wofür man eben eine Bewässerungsanlage so braucht. :-) Uns lagen auch vom Gartenbauer und dem Elektriker Angebote vor, was es uns pro Meter kosten würde, wenn sie das Kabel eingraben bzw. verlegen würden. Der Meterpreis für das Erdkabel selbst ist im Vergleich dazu um ein vielfaches niedriger. Die Mutter unseres Elektrikers, mit der ich die Termine und das Vorgehen absprach, fragte, warum wir nicht einfach die bestehenden Gräben verwenden würden. - Gedacht, umgeplant, getan. Kurzfristig kam also der Kollege vorbei uns verlegte in die Gräben die entsprechenden Kabel. Wie viele Meter das waren, werden wir dann in der Rechnung sehen, aber da kam einiges zusammen. Allerdings hielten sich, wie erhofft, die zusätzlichen Erdarbeiten stark in Grenzen, die Strategie dürfte also aufgegangen sein. Außerdem ist nun alles beieinander in ca. 30cm Tiefe verlegt - Bewässerungsleitungen und Kabel - und wir haben mit der Kamera alles genau dokumentiert. Nicht, dass wir in einigen Jahren doch einmal einen Teich o.ä. anlegen wollen und dann an der falschen Stelle buddeln. :-) Die endgültigen Anschlussarbeiten nimmt der Elektriker dann vor, wenn der Rest fertig ist (Rasen, Lavamulch auf den Beeten etc.). Es wird dann in unserem Garten sechs von innen abschaltbare Stromanschlüsse und 12 ebenfalls von innen steuerbare Lampenanschlüsse im Garten geben. Wir gehen davon aus, dass das genügen wird.










 

Die Elektroinstallation klappte also wie am Schnürchen und im direkten Anschluss begann auch schon die Mission Bewässerungsanlage. Drei Tage später ist es nun (fast) vollbracht. Kleine Schwierigkeiten taten sich zwar auf, unter anderem weil versäumt worden war, ein zusätzliches Leerrohr unter der gepflasterten Fläche hinter der Garage zu verlegen, ehe sie zugepflastert wurde. Durch dieses Rohr hätte nämlich das Steuerungskabel vom Verteilerkasten der Bewässerung unterirdisch in die Garage führen sollen. Nun blieb den Männern aber nicht anderes übrig, als sich wie die Wühlmäuse manuell einen kleinen "Tunnel" herzustellen. Dies geschah mit einem Eisenrohr, einem Hammer, Muskelkraft und Sherlock-Holmes-artigen Fähigkeiten bei der Suche, wo es denn auf der anderen Seite nun rausgekommen war. Das Rohr verfehlte unser Brunnenrohr buchstäblich um Haaresbreite (was man nicht auf den unteren Bildern sieht), aber das Endergebnis ist: Es funktioniert alles. :-)





Ansonsten lief alles gut und der erste Test ergab: Sämtliche Leitungen führen Wasser zu der jeweils angedachten Stelle. :-) Die Regner müssen allerdings noch eingestellt werden, der derzeit bekommen das Haus und die Terrasse fast mehr Wasser ab, als die Pflanzfläche. :-D Dies geschieht nächste Woche. Die Tropfleitungen in den Beeten werden dann ebenfalls noch installiert, sowie die elektronische Steuerung und der Regensensor. Hier ein paar Eindrücke von der Verlegung der Leitungen und Anschlüsse:



Die Verteilung der einzelnen Bewässerungskreise:


Ein Schlauchanschluss am anderen Ende des Grundstücks:


Bunte Fähnchen markieren die Zugehörigkeit der einzelnen Regner zu den Leitungen:


Strom und Wasser teilen sich die Grube:


Ein Regner vor dem Einbau: Wenn das Wasser kommt, fährt der Sprühkopf oben durch den Druck heraus, wie hier gezeigt:









Der Testlauf: Wasser marsch!




Wie gesagt, an der Zielgenauigkeit wird noch gearbeitet ;-):



Der Countdown läuft,,, Am kommenden Montag und Dienstag kommt endlich unser Rasen!! Wir freuen uns schon sehr darauf!! Das wird der letzte große Aha-Effekt für's Auge und wir sind sicher, dass das Grundstück und das Haus nochmal ganz anders wirken werden, wenn es soweit ist. Das sagte ich bestimmt schon in einem früheren Post, aber angesichts der nahenden Rasen-Ankunft müssen ein bisschen Vorfreude und damit einhergehende Phrasen gestattet sein. :-) Wir werden auf alle Fälle berichten. Neben dem Rasen sind ja noch ein paar weitere Dinge zu tun (Lavamulchschicht, Fertigstellung Elektro und Bewässerung, ...).

In diesem Sinne: Einen schönen Sonntag zusammen und bis ganz bald! 

Sonntag, 6. Dezember 2015

Nachbesserungen II: "The heat is on"

Gestern vor einem Jahr feierten wir unser Richtfest... wie die Zeit doch rennt... :-)

Mit einiger Verzögerung folgt nun der von mir in einem früheren Post angekündigte Bericht zu unserer Fußbodenheizung:

Das Wetter meinte es in diesem Herbst und Frühwinter ja sehr gut mit unserer Region und bescherte uns angenehm milde Temperaturen. Als es vor einigen Wochen aber dann doch einmal kalt wurde, fiel uns auf, dass im OG die Fußbodenheizung nicht richtig zu funktionieren schien. Im EG und im Keller war alles in Ordnung, aber im OG wurde es mit sinkenden Außentemperaturen immer kühler. Besonders fiel uns das im Badezimmer auf: Die Bodenfliesen, die im EG angenehm warm waren, waren hier kalt. Auch der Heizkörper für die Handtücher, der ebenfalls von dem Bodenheizkreislauf gespeist wird, blieb durchgängig kalt. 

Was also tun? - Logisch, den Kundenservice von Davinci anrufen. Erneut wurde unser Anliegen freundlich und zügig bearbeitet. Daraufhin wurde sehr zeitnah ein Termin mit unseren Heizungsinstallateuren vereinbart und zwei Mitarbeiter kamen bei uns vorbei. Neben der Heizung hatten wir auch einen sehr geringen Wasserdruck in der Duscharmatur des Elternbads zu bemängeln.  Sobald wir die Wassertemperatur höher einstellten, nahm der Wasserdruck stark ab. Mein Mann sprach zeitweise von einem "Rinnsal" und dass ihm während des Duschens kalt würde (als ganz so schlimm empfand ich es allerdings nicht). ;-) Trotzdem war es merkwürdig, wie es zu dem Druckabfall in der Duscharmatur kam. Jedoch klärte sich das Rätsel schnell auf, als die Jungs das gute Stück demontierten: Hanf, das zum Abdichten verwendet wird, hatte sich in der Warmwasserzuleitung in einem Sieb festgesetzt. Diese "Verstopfung" konnte leicht entfernt werden und nun prasselt uns aus der "Raindance"-Kopfbrause nicht mehr nur ein "sanfter Sommerregen", sondern ein monsunartiger und zudem richtig heißer Guss auf den Kopf, wenn wir es wünschen. ;-) 




Doch zurück zur Fußbodenheizung:

Nachdem Luft im Heizkreislauf ausgeschlossen werden konnte, stellte sich heraus, dass die Stellmotoren, die die Heizkreisläufe im OG steuern, nicht funktionierten, woraufhin die Installateure vermuteten, einer sei vielleicht durchgebrannt. Trotz gründlichem Erschnüffeln (kein Scherz, der durchgebrannte Motor riecht offenbar mitunter "durchgeschmort"), konnten sie aber nicht feststellen, welcher es war. Daraufhin haben sie alle Motoren ausgetauscht. Wir als absolute Laien konnten ebenfalls nichts Zielführendes beitragen und so hofften wir, dass nach Abschluss des Austauschs wieder alles funktionieren würde. Als beim Hochdrehen der Thermostate jedoch die Sicherung rausflog, wussten wir, dass wir uns an die Elektriker (bzw. wieder an Davinci Haus) wenden mussten.

Gesagt, getan. Erneut wurde ein zeitnaher Termin vereinbart und bald stand ein netter Elektriker von der uns bereits aus der Bauphase bekannten Firma bei uns auf der Matte. Der "Übeltäter" wurde auch schnell gefunden: Das Thermostat im Flur des OG schien einen Kurzschluss und somit die herausfliegende Sicherung zu verursachen. Aber auch das Thermostat in unserem Badezimmer verhielt sich nicht ganz koscher. (Es tut mir sehr leid, dass ich das in Ermangelung technischer Kenntnisse nicht näher erläutern kann!) 
Was mir allerdings trotz meines "Laienstatus" aufgefallen ist und was ich positiv hervorheben möchte: Der Elektriker hat von sich aus nach Einweghandschuhen gefragt, um dunkle Fingerabdrücke an der Tapete zu vermeiden. Das fand ich super, wie viele Andere hätten einfach drauflos gearbeitet und die Flecken in Kauf genommen... Ich muss gestehen, dass ich selbst gar nicht daran gedacht habe, deswegen Hut ab. Generell haben wir immer wieder die Erfahrung gemacht, dass die Handwerker, die für Davinci Haus arbeiten, sehr gewissenhaft und ordentlich ihre Aufgaben erledigen und jedwede Verschmutzung vermeiden. So ist es beispielsweise Standard, dass die Schreiner, Sanitärinstallateure und Elektriker, die in der Zwischenzeit bei uns waren, unaufgefordert vor der Haustüre ihre Schuhe ausziehen. Manche haben sogar eigene Hausschuhe dabei. :-)

Der "Sündenbock":


Der Kollege tauschte also die besagten Thermostate und auch die betroffenen Stellmotoren erneut aus. Nach einem weiteren Mal "Sicherung raus" sortierte er auch die Verkabelung innerhalb des Verteilerkastens der Heizkreise neu (wieder kann ich es leider nicht besser beschreiben). Anschließend probierte er alle Thermostate aus und es schien zu funktionieren. Ich war happy und er fuhr von dannen. - Keine zehn Minuten später, ich saß gerade am PC, flog die Sicherung erneut raus.  Und vor allem: Sie ging nicht mehr rein. :-(

Flux wurde ein neuer Termin ausgemacht. Wir müssen sagen, dass die Elektriker hier sehr kooperativ waren, denn inzwischen war es doch recht kühl geworden und wenn man im OG fast täglich mit einem Heizlüfter mit 2000Watt nachheizen muss, ist das nicht gerade im Sinne des Erfinders... Der Chef der Firma zeigte sich aber sehr bemüht und schon einige Tage später ging es in die zweite Runde.
Diesmal waren gleich zwei Kollegen angerückt (einer von ihnen war der Polier während unserer Bauphase gewesen) und nahmen sich dem Problem an. Erneut wurde das Thermostat im Flur ausgetauscht und im Verteilerkasten geprüft, neu verkabelt und wieder geprüft.
Auch neue Stellmotoren kamen wieder zum Einsatz. Für meine Augen unterschied sich dieser Termin hinsichtlich der vorgenommen Arbeiten kaum von dem ersten Termin, aber am Ende funktionierte wieder alles. Und *toitoitoi* das tut es bislang immer noch. Wir hoffen, dass sich hieran auch nichts mehr ändert!! :-) So ganz konnten sich die Beiden auch nicht erklären, woher der erneute Kurzschluss nun genau gerührt hatte, aber das böse Flurthermostat funktioniert ja inzwischen und endlich können wir die Heizung im OG raumgenau steuern und haben im Badezimmer keine kalten Füße mehr. So sieht es nun in unserer Heizkreisverteilung im OG aus (erneut macht mein Handy im Halbdunkeln leider nicht besonders gute Fotos, sorry):



- Ende gut, alles gut. :-)

In diesem Sinne wünschen wir allen Lesern/Leserinnen einen wunderbaren Jahresabschluss und schöne Feiertage!! Im kommenden Frühling geht es ja bei uns im Garten weiter und auch in der Garage steht noch ein bisschen was an "Umbauarbeiten" an. Außerdem planen wir noch einen Post zum Thema Baunebenkosten und sind schon gespannt auf den Energieverbrauch nach dem Winter. Bis jetzt zeigen sich unsere Schätzungen, was den Gasverbrauch angeht, als zu hoch... wir werden sehen, wie das am Ende des ersten Jahres im Eigenheim ausschaut. Wir sind also noch lange nicht durch mit unserem Blog. ;-)

Bis bald!!




Samstag, 14. November 2015

Pflanzarbeiten II und Pflanzliste

Hallo,

erneut war für unsere Landschaftsgärtner für ihre restlichen Pflanzarbeiten in unserem Garten T-Shirt-Wetter angesagt. Was haben wir für ein Glück... teilweise über 18 Grad Mitte November! Da freuen sich die Pflanzen und die Menschen gleichermaßen über die milden Temperaturen.
Heute vor einem Jahr war an dieser Stelle gerade die Baugrube ausgehoben worden und wenige Tage danach ging es mit dem Keller los. Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie kalt es damals war. 

Nun gut, es wurden also am Donnerstag die abschließenden Pflanzmaßnahmen durchgeführt: der wurzelnackte Liguster wurde geliefert und eingepflanzt, ebenso wie drei neue Sträucher, von denen zwei zwischen den Liguster gesetzt wurden. Kurzfristig entschieden wir uns auch dazu, den Liguster neben der Einfahrt bis an das Haus heran zu pflanzen, um den Zugang zum Garten an dieser Stelle zu verhindern. Außerdem wurde auch im Bereich der blühenden Hecke noch ein Stück Ligusterhecke gepflanzt und dient dem davor stehenden Faulbaum und den ihn umgebenden Stauden als Hintergrund.

Zugegeben, derzeit sehen alle Pflanzen aufgrund der Jahreszeit (hieran ändern auch die milden Temperaturen nicht viel) eher nackt und trostlos aus. Aber die Formgebung ist nun abgeschlossen. Nun fehlen lediglich noch die Mähkante, der Lavamulch und der Rasen (und selbstverständlich die Bewässerungsanlage, aber von der sieht man ja nicht besonders viel). Es wird optisch nochmal ein riesiger Unterschied werden, wenn das im Frühjahr dazu kommt.

Den Kirschbaum haben wir um gut eineinhalb Meter versetzen lassen und sind beide mit dieser Entscheidung sehr zufrieden. Glücklicherweise konnten auch unsere Landschaftsgärtner entspannt mit unseren "Änderungsmaßnahmen" umgehen und kamen sich angesichts des Ein-, wieder Aus- und wieder Einpflanzens nicht verschaukelt vor. ;-) Wie mir bestätigt wurde, sind wir wohl nicht die einzigen Gartenbesitzer, denen es so ergeht. :-)

Hier einige Eindrücke:

Die Zierkirsche an ihrem alten Standort (gemäß der Planung):


Und hier an ihrem neuen Standort, weniger dicht an die Hoffläche gedrängt (und mit geweißtem Stamm statt dem Neongelb):


Hier wartete der restliche Liguster noch auf seine Endposition.



Rechts im Vordergrund ist der Faulbaum zu sehen, der hier die Ligusterhecke auflockern wird.








Angesichts der verbesserungswürdigen Optik der Sträucher und Stauden verzichte ich nun darauf, die Pflanzliste mit Fotos der einzelnen Exemplare zu versehen. Aber auf besonderen Wunsch ist hier eine Auflistung mit sämtlichen Pflanzen, die bei uns gesetzt wurden. Den Lesern, die sich für ebendiese nicht begeistern können, wünschen wir an dieser Stelle bereits ein schönes restliches Wochenende. In der nächsten Woche wird es voraussichtlich einen Post zu unserer Heizungsproblematik im OG geben, da wir diesbezüglich erneut die Elektriker erwarten. - Wir werden berichten. :-)

Aber nun zu der Planzliste:

Gehölze zur Heckenbepflanzung:

75x Liguster - Ligustrum vulgare 'Atrovirens' (von der gelieferten Höhe wird 1/3 beim Einpflanzen abgeschnitten)
23 x Bambus - Fargesia robusta 'Campbell'
2 x Portugiesische Lorbeerkirsche - Prunus lusitanica 'Angustifolia'
2 x Goldliguster - Ligustrum ovalifolium 'Aureum'
Jeweils 1 x:
Faulbaum - Rhamnus frangula 'Asplenifolia' (+ 1x als Solitär s.u.)
Korkflügelstrauch - Euonymus alatus
Prachtspiere - Spiraea vanhouttei
Eibisch - Hibiscus syriacus 'Woodbridge'
Winterschneeball - Viburnum bodnantense 'Dawn'
Grüner Perückenstrauch - Cotinus coggygria 'Grace'
Weigelie - Weigelia 'Bristol Ruby'
Nelken-Deutzie-Sternchenstrauch - Deutzia magnifica
Perlmuttstrauch - Kolkwitzia amabilis
Zierapfel - Malus 'Red Sentinel'
Frühlingsduftblüte - Osmanthus burkwoodii


Obstsäulenbäume (integriert in ein Obst-/Gemüsebeet), je 1 x:

Säulenapfel - Malus 'Redcats'
Säulenapfel - Malus 'Starcats'
Säulenbirne - Perus communis 'Condora'


Solitärgehölze, je 1x:

Faulbaum (s.o.)
Ahorn - Acer freemanii 'Autumn Blaze'
Zierkirsche - Prunus serrulata 'Shirofugen'
Zierapfel (Hochstamm) - Malus 'Evereste'
Zaubernuss - Hamamelis intermedia 'Arnold Promise'
Eibisch - Hibiscus syriacus 'French Point'
Eibisch - Hibiscus syriacus 'Eleonor'
Rotblättriger Schlitzholunder - Sambucus nigra 'Black Lace'


Stauden:

15 x Balkan-Storchschnabel - Germanium macrorrhizum 'Begann'
15 x Taglilie - Hemerocallis Hybr. 'Burning Daylight'
14 x Herbst-Anemone - Anemone tomentosa 'Robustissima'
10 x Weißranzige Gartensegge -
10 x Hohe Bartschwertlilie - Iris barbata-elat. 'Lovely Again'
10 x Lavendel - Lavendula angustifolia 'Hidcote Blue'
8 x Katzenminze - Neppten x faassenii 'Walkers Low'
6 x Garten-Sandrohr - Calamagrostis acutiflora 'Waldenbruch'
6 x  Wolfsmilch - Euphorbia seguieriana ssp. niciciana
Feinhalm-Miscanthus (Chinaschilf) - Miscanthus sinensis 'Gracillimus'
1 x Palmlilie - Yucca filamentosa 'Weiße Glocken'


So, das sollte es gewesen sein. Ich hoffe, dass ich nichts vergessen habe. Eventuelle Tippfehler möge man mir bitte angesichts der Flut an lateinischen Begriffen verzeihen. ;-)

Alles Gute und bis bald!










Sonntag, 8. November 2015

Der Garten entsteht: Boden und Pflanzarbeiten I

Endlich hat das Warten auf die gewünschten (!) Pflanzen im Garten ein Ende und unser Außenbereich nimmt immer mehr Form an. :-)

In der vergangenen Woche hat sich sehr viel getan. - Wir wurden fast ein wenig überrumpelt. Aber der Reihe nach...

Zuerst stand das Beseitigen des Unkrauts an - und davon gab es so einiges, wie man hier sieht:




Die Landschaftsgärtner machten sich mit ihrem Kleinbagger im bewachsenen Bereich ans Werk und trugen die oberste Erdschicht mitsamt des Unkrauts einfach ab. Darunter kam dann der uns vertraute Boden wieder zum Vorschein. Außerdem hoben sie einen tieferen Graben entlang der Grenze aus, damit für die künftige Heckenbepflanzung der Bodenaustausch gewährleistet war. 


Auch unsere Erdkabel wurden an den gewünschten Stellen verlegt. Ein Elektriker muss in Zukunft die weiteren Anschlussarbeiten für die Gartenbeleuchtung durchführen. Immerhin hat das vorhandene Kabel genau bis zur hinteren Grenze gereicht. :-)


Nach dem Abtragen des alten Bodens bzw. des Unkrauts kam der neue Oberboden: Ganze fünf LKW-Ladungen wurden nach und nach auf dem gesamten Grundstück verteilt.



 Zum ersten Mal seit langer Zeit sah es nun wieder richtig "aufgeräumt" aus. :-)


Die Trinkwasserleitung wird noch an einer Granit-Steele befestigt. Aber man sieht, dass das Kabel und die Wasserleitung ordentlich in Sand verlegt wurden.


Ursprünglich war nach den Erdarbeiten bzw. parallel dazu die Installation der Bewässerungsanlage vorgesehen. Jedoch kann der entsprechende Kollege dies momentan zeitlich nicht einrichten. In den nächsten Tagen werden wir den persönlichen Kontakt suchen, um zu klären, ob die Bewässerung überhaupt noch in diesem Jahr kommt oder erst 2016.
Stattdessen wurden wir mit einer vorgezogenen Pflanzenlieferung überrascht und so wurden, während an einem Ende des Gartens noch Erde verteilt wurde, anderswo schon die ersten Sträucher eingepflanzt. :-) Hiermit hatten wir eigentlich erst in der kommenden Woche gerechnet. Mit dem Wetter hätte man ja kaum mehr Glück haben können und so verliefen die Pflanzarbeiten zügig und größtenteils bei strahlenden Sonnenschein. Mein Mann, der gestern Geburtstag hatte, kann sich an keinen Novemberanfang erinnern, an dem es so warm gewesen wäre. So war für die Männer T-Shirt statt Daunenjacke angesagt und die Arbeit ging ihnen gut von der Hand, wie es schien. :-)

Nächste Woche werden noch der wurzelnackte Liguster und drei weitere Sträucher, die wir gestern spontan nachgeordert haben, geliefert und eingepflanzt. Außerdem möchten wir, nach längerem Abwägen, nachträglich die Position des zweitgrößten Baumes verändern. Die Zierkirsche muss also nochmal raus aus der Erde und knapp zwei Meter weiter erneut hinein. Nun ja... 

Am Freitag Abend war auch ich noch einmal fleißig und habe in den Staudenbeeten insgesamt 348 Blumenzwiebeln eingepflanzt. Das hat mich zwar 4 1/2 Stunden gekostet, aber nun freue ich mich umso mehr auf den Frühling. :-) Da der Boden für die Bewässerungsanlage in erster Linie im Bereich des Rasens aufgegraben werden muss, hoffe ich, dass die allermeisten Zwiebeln bis zum Frühjahr in ihrem Erdenbett ruhen dürfen. 

Wir sind momentan auf jeden Fall sehr glücklich, dass unser Garten endlich als solcher erkennbar ist und seine Struktur immer deutlicher wird. Bislang sind wir auch vollauf zufrieden mit unserer Pflanzenauswahl, obwohl man um diese Jahreszeit ein wenig Phantasie braucht, um sich die ganze "Pracht" wirklich vorzustellen. Vor einer Woche haben wir gemeinsam mit unserem Gärtner die Sträucher ausgewählt. Hierbei haben wir einige Abweichungen von der ursprünglichen Planung vorgenommen. Teilweise gab es die angeführten Pflanzen nicht in der von uns gewünschten Größe oder wir haben beim Gang durch das Baumschulengelände andere Exemplare entdeckt. So kamen wir  zum Beispiel unverhoffterweise zu einem Perückenstrauch (der momentan rote Blätter trägt) und dem Faulbaum, von dem wir gestern ein weiteres Exemplar geordert haben. :-) 
Wenn es gewünscht wird, kann ich gerne in einem weiteren Post die komplette Pflanzliste einstellen. - Bitte einfach einen Kommentar hinterlassen. :-)

Hier einige Eindrücke:

Unsere Pflanzen stehen parat (der Bambus wurde schon am Vortag direkt zu uns geliefert und wartete in der Garage).

Wie die Bäume so zusammengebunden da lagen, konnten sie einem fast leid tun.


Ein kleiner Schritt für den Landschaftsgärtner, ein großer Schritt für uns: Der erste Strauch, der gepflanzt wurde: der Korkflügelstrauch (Euonymus alatus).





Nun aber langsam mal zu den Endergebnissen: Hinter der gemischten Hecke steht hier unser Ahorn (Acer freemanii 'Autumn Blaze'). In den nächsten beiden Bildern sieht man, wie er mit Laub aussah (im Sommer bzw. im Herbst). Übrigens werden die derzeit quietschgelben Baumstämme in der nächsten Woche weiß erstrahlen. Dies ist lediglich die Grundierung für den Weißanstrich. 





Auch die Lücke in der Tiefbordsteinreihe ist nun geschlossen:


Die noch zu versetzende Zierkirsche (Prunus serrulata 'Shirofugen'). Im Vordergrund das große Stauden-/Gräserbeet, das genauso wie die anderen Beete, künftig mit Lavamulch bedeckt wird. 



Durch das Beet hindurch führen Fußwege, die die Terrasse mit der Hoffläche hinter der Garage und meinem Arbeitszimmer verbinden. Aus diesem Grund hat das Beet große Flächen, die nicht bepflanzt sind.


An der Südecke steht ein Zierapfel (Malus "Evereste"), umsäumt von Stauden (Storchschnabel, Hortensien). An der Grenze haben wir außerdem in diesem Bereich noch die Ligusterhecke vorgesehen, neben dem bereits gepflanzten Bambus (Fargesia robusta 'Campbell'). Diesen Bambus sieht man bei uns an fast jeder Grenzseite. Zwischen ihm und dem Liguster wird ein weiterer Faulbaum gepflanzt und die Ligusterreihe wird durch eine dritte Lorbeerkirsche (Prunus lusitanica Angustifolia) unterbrochen. Beide Sträucher haben wir bereits im hinteren Teil des Gartens. Sie sollen die Heckenoptik auflockern und als visuelle Gelenkpunkte um die Kurve herum fungieren.


In dem kleineren Beet an der Terrasse dominieren ein Hibiskus ('French Point') und Chinaschilf das Bild. Sie werden begleitet von weiteren Stauden (Lavendel, Wolfsmilch, Taglilien). Dem Beet gegenüber befindet sich eine weitere Reihe des Bambus.



Genau vor unserem Essplatz im "gläsernen Erker" haben wir eine im Winter blühende Zaubernuss (Hamamelis intermedia 'Arnold Promise') und weitere Stauden und Gräser arrangiert. Eine geschwungene Linienführung war uns wichtig, da wir möglichst organische Formen im Garten bevorzugen. - Zumal schon die befestigten Flächen im Kontrast dazu sehr geradlinig angelegt sind. Diese "harten Kanten" verlieren durch die runden Konturen der Vegetationsflächen ihre optische Dominanz. Darüber hinaus bot sich diese Form aufgrund der runden "Ecken" unseres Grundstücks an.



Die großen Posten, die noch ausstehen, sind die Bewässerungsanlage und selbstverständlich der Rasen. - Beides wird wohl erst im nächsten Jahr kommen, wie es ausschaut. Mal abwarten, was die nächsten Gespräche bringen. Aber es kommen ja noch einmal neue Pflanzen und so geht es auch in der nächsten Woche erneut zur Sache, wenngleich diese Veränderungen nicht mehr so tiefgreifend erscheinen werden, wie die der letzten Tage. 

Morgen kommt auch der Elektriker bei uns vorbei, um sich die Thermostate im OG anzuschauen. Die Heizung-/Sanitärinstallateure waren bereits vor zwei Wochen bei uns. - Hiervon werde ich aber im nächsten Post berichten. Bis dahin sollte sich die Sache mit der Temperatursteuerung ja hoffentlich erledigt haben.

Allen LeserInnen wünschen wir, wie immer, eine schöne und sonnige Woche. Wir freuen uns, dass Sie/ihr uns weiterhin so fleißig die Treue halten/haltet! :-) 

In diesem Sinne: Bis bald!