Hausansicht West

Hausansicht West

Montag, 28. September 2015

Veränderungen im Haus und die monströsen Erdschollen sind passé :-)

Hallo zusammen,

es hat sich in den vergangenen Wochen wieder etwas getan:

Zum Einen haben wir einen Arbeitsplatz aus dem Keller (Hobbyraum) nun doch nach oben in eines der beiden geplanten Kinderzimmer verlagert. Dieser Raum war bisher ungenutzt und da wir in der näheren Zukunft noch keinen Nachwuchs planen, erschien es uns dann doch unsinnig, einen von uns beiden zum Arbeiten in den Keller zu schicken, wo man aus dem Raum im OG doch einen schönen Blick auf den (zugegeben, noch entstehenden) Garten und deutlich mehr Licht hat. :-)
Da der wuchtige, elektrisch höhenverstellbare Schreibtisch aber im Keller verbleiben sollte (es war beim Umzug schon ein mordsmäßiger Akt, das Teil die Treppe hinunter zu bringen), musste ein Neuer her, zusammen mit einem passenden Aktenschrank. Lustigerweise ist der Davinci-Haus-Ordner, den man bei der Hausübergabe bekommt, ein paar Millimeter höher als ein Standard-Ordner  und passt daher nicht in den Schrank hinein. Er steht nun auf dem Boden daneben. ;-)

Nun ist kein Raum im Haus mehr ungenutzt, mit Ausnahme des Kinderbads, welches lediglich von Übernachtungsgästen genutzt wird, da es direkt neben dem Gästezimmer liegt.
So sieht der Arbeitsplatz nun aus: (Die Qualität der Fotos lässt wegen der Dämmerung und der Handykamera ein wenig zu wünschen übrig, sorry.)







Im Außenbereich sind wir nun endlich die großen Erdschollen los, die der Bagger der Straßenbauer hinterlassen hatte. Das war organisatorisch eine längere Geburt, aber letztendlich war die Sache in zehn Minuten gelaufen. :-) Ein netter nebenberuflicher Landwirt aus unserem Ort hatte sich schon in der vorletzten Woche mit seinem Traktor und einer Schaufel ans Werk gemacht, allerdings nur mit mäßigem Erfolg. Er rief daher einen befreundeten Landwirt an, der nun mit entsprechendem Gerät innerhalb von wenigen Minuten die meisten Erdschollen "kleingeschreddert" hat. Wir mussten nur die vergangene Regenwoche abwarten. Ich sage "die meisten Erdschollen", da im Grenzbereich (insbesondere dort, wo Kabel liegen und nahe an der Terrasse oder am Haus) mit der großen Maschine nicht beizukommen ist. Hier müssen die Kollegen von unserem Gartenbauer eben doch selbst Hand anlegen. Aber die große Gartenfläche sieht schon einmal bedeutend ordentlicher aus. Und vor allem: Jetzt kann es auch bald weitergehen mit der Bewässerungsanlage etc. Zu diesem Zwecke werden wir uns bald mit unserem Gartenbauer austauschen und den zeitlichen Ablauf planen. Unsere Vorfreude auf etwas Grün wächst jedenfalls mit jedem Tag. - Und das Grün von unserem Unkraut, das teilweise tatsächlich als Heckenersatz fungiert (durch dieses Gestrüpp laufen nicht einmal die Nachbarskatzen, von denen wir hier Einige haben), zählen wir in diesem Zusammenhang nicht. :-)

Hier ein paar vorher/nachher-Ansichten der großen Gartenfläche:





Ein Teil der Fläche war ja nach den vergangenen Pflasterarbeiten hinter der Garage bereits "platt", wie man hier gut sehen kann:




Aber nun sieht das Ganze noch deutlich ebenmäßiger aus. :-)








Vermutlich wird es beim nächsten Post wieder mehr Veränderungen geben... wir freuen uns schon darauf! Bis dahin wünschen wir allen eine gute Zeit! :-)

Montag, 31. August 2015

Nachbesserungen und erneuter Fortschritt im Garten

Zunächst einmal sonnige Grüße von uns an alle treuen LeserInnen, die noch immer nachschauen, was es bei uns Neues gibt. Wir hoffen, Sie haben bzw. ihr habt den Sommer in der Zwischenzeit  so wie wir genossen. :-) Seit unserem Einzug haben sich ja immer wieder längere "Wartezeiten" ergeben, aber nun gibt es wieder einmal etwas zu berichten.



In den letzten beiden Wochen waren ein Handwerker von Davinci Haus und ein Elektriker von der Partnerfirma (den Kollegen kannten wir bereits von der Erstinstallation) bei uns im Einsatz, wobei beide Termine sehr rasch erledigt waren. Der Elektriker reparierte ein beschädigtes Kabel im Außenbereich und tauschte einen aufgrund des Kurzschlusses festgeschmorten Schalter aus. Der andere Kollege kümmerte sich um einige Türschlösser bzw. -klinken und vor allem um ein paar Fenster, die nicht mehr sauber zu öffnen/schließen waren, da sie sich im Verlauf des Setzvorgangs des Hauses ein wenig verzogen hatten. Aber all diese kleinen Mängel waren im Nu ausgebessert und wie auch während der Bauphase war der Kontakt mit den Männern sehr nett. Ferner können wir über die Betreuung durch den Kundenservice in diesem Zusammenhang nur Positives berichten, denn Davinci hat nach unserer Anfrage sehr schnell reagiert und binnen zwei Wochen waren gemeinsame Termine vereinbart. Wir sind also auch nach der Bauphase sehr zufrieden mit der freundlichen Betreuung und der kundenorientierten Problemlösung. 
Ansonsten hat sich aber im Inneren des Hauses nichts "Sichtbares" getan, wir haben einfach ein paar freie Tage in unserem neuen Domizil genossen und fühlen uns pudelwohl. :-)

Der besonders aufmerksame Beobachter könnte aber an dem obigen Foto erkannt haben, dass es im Außenbereich eine Neuerung gibt: Die Hoffläche hinter der Garage ist fertig. :-) Hier ein paar Bilder, die dies besser zeigen:


Wir haben uns entschieden, den Bereich über dem Brunnen nicht pflastern zu lassen, damit wir im Falle des Falles leicht an den Brunnen herankommen können. Diese kleine Fläche wird künftig geschottert werden. Momentan kann man aber noch den Brunnen betrachten. ;-)






Als nächstes steht in den kommenden Tagen/Wochen an, dass der Boden noch einmal gut gelockert und teilweise "zerkleinert" wird. Hierbei wird uns hoffentlich ein freundlicher Landwirt unterstützen, aber ich glaube, das habe ich bereits einmal erwähnt. :-) Es war auf jeden Fall für uns beruhigend zu sehen, dass die großen Erdschollen, die der Bagger der Straßenbauer hinterlassen hatte, durch die verhältnismäßig kleine Maschine des Gartenteams problemlos "glatt gebügelt" wurden. - Was ein bisschen Regen so ausmachen kann. :-)
Anschließend kann die Bewässerungsanlage installiert werden und im Oktober/November folgen dann die ersten Pflanzungen.

Zu diesem Zwecke haben wir uns heute endlich für drei Bäume entschieden. Die Esche, die uns beiden so unglaublich gut gefallen hat, haben wir doch aussortiert, weil sich in unseren Wäldern ein Pilz immer stärker verbreitet, der das sogenannte Eschentriebsterben verursacht. Man weiß ja nicht genau, was die Zukunft so bereit hält, aber das Risiko, dass sich dieser Pilz ggf. irgendwann einmal auch bei uns "einnistet", war uns dann doch zu groß bei dieser Anschaffung, zumal auch unser Gartenbauer uns davon abriet. Also haben wir nach Alternativen gesucht und haben heute unsere konkreten Bäume auf den Feldern der Baumschule unseres Vertrauens ausgewählt. And the winners are:

Ein Zierapfel (Malus Evereste), der seine Früchte bis in den Winter hinein trägt, für die Ecke im "Vorgartenbereich", wo zuvor der Feldahorn vorgesehen war:


Eine Zierkirsche (Prunus Serrulata Shirofugen) für die Ecke bei dem Gemüsebeet:




Und anstatt der Esche ein Ahorn mit toller Herbstfärbung (Acer Freemanii Autumn Blaze):



Wir können es schon kaum abwarten, dass endlich ein bisschen Grün Einzug hält, aber immerhin sind nun die "großen" Entscheidungen diesbezüglich getroffen. Es tat auch gut, dass es überhaupt mal wieder voran gegangen ist und der Hof fertig ist. In diesem Sinne: Wir werden berichten, wenn sich etwas Neues ergibt und starten jetzt erst einmal wieder aus dem Urlaub in den Job zurück.

Allen eine gute Zeit! :-)

Montag, 27. Juli 2015

Außenplanung und Behebung kleiner Probleme

So richtig viel ist in den vergangenen Wochen nicht geschehen, weswegen dieser Post entsprechend lange auf sich warten ließ. Aber jetzt hat sich doch genügend "erzählenswertes" Material angehäuft und so versuche ich, die Punkte nacheinander abzuarbeiten.

In Sachen Straßenbau sind alle Arbeiten abgeschlossen und wir können endlich wieder unsere Einfahrt befahren und die Autos in der Garage abstellen. Außerdem bin ich froh, dass sich die tägliche Lärmbelastung in der Nachbarschaft ganz deutlich reduziert hat. :-)

So sieht der gepflasterte Wendehammer aus (der Sand ist inzwischen eingekehrt):




Wie versprochen, haben die Männer der Straßenbaufirma unseren Garten zu einem großen Teil der Fläche mit dem Bagger umgegraben (dort, wo sie den Boden mit ihren schweren Maschinen verdichtet und sich die großen Pfützen gebildet hatten). Seither gibt es bei uns auch keine großen Pfützen mehr, dafür erinnert der Blick hinaus an eine Marslandschaft mit großen Sedimentklumpen.



 Diese Fotos sind schon zwei Wochen alt, inzwischen sind die Maschinen und der Splitt fort.


Vor zehn Tagen hatte ich das Vor-Ort-Gespräch mit unserem Gartenbauer und dem Fachmann für die Gartenbewässerung. Hierbei haben wir die nähere Vorgehensweise erörtert, die wie folgt aussieht:

Zunächst einmal warten wir derzeit auf ein an den Pflanzplan angepasstes Angebot für die Bewässerungsanlage. Wenn es dann losgeht, soll zuerst der Anschluss für die Bewässerung und deren Steuerung hinter der Garage an die Pumpe in der Garage stattfinden. Danach wird die Fläche hinter der Garage gepflastert. Wenn dies ebenfalls vonstatten gegangen ist, soll ein Landwirt unseren Boden mehrmals fräsen, so dass sich die groben Klumpen lösen. In der weiteren Bodenbearbeitung muss dann Sand und Humus aufgebracht werden, um die Bodenqualität zu verbessern. Hierbei wird dann auch das Gelände nach unseren Vorstellungen modelliert. Wir hätten nämlich gerne entlang der Grenze einen kleinen "Wall", der gemäß der Planung bepflanzt wird.
Was die genaue Pflanzenauswahl angeht, so sind wir auf ein potentielles Problem mit unserer vorgesehenen Esche ("Raywood") aufmerksam geworden. Das sogenannte Eschentriebsterben, das durch einen Pilz verursacht wird und nicht bekämpft werden kann, greift wohl immer flächendeckender um sich. Wir werden noch einmal mit einem Fachmann darüber beratschlagen, aber ggf. wählen wir angesichts dessen schweren Herzens doch einen anderen "Hausbaum".

Ferner beschäftigten wir uns in den letzten Wochen auch mit der zusätzlichen bzw. nachträglichen Austattung des Hauses bezüglich Sonnenschutz und Fliegengitter. Im kommenden Jahr planen wir beispielsweise am Balkon über der Terrasse eine Markise anzubringen. Diese Lösung haben wir schon während der Planungsphase bei einem anderen Kundenhaus gesehen, daher wissen wir, dass das umsetzbar ist. Ähnlich wie auf diesem Werbebild soll das gute Stück dann einmal aussehen:


Näheres werden wir dann im kommenden Jahr berichten, wenn es an der Zeit ist. :-)

Die Notwendigkeit zusätzlicher Außenjalousien habe ich ja in einem vorigen Post bereits erörtert. Mit einigermaßen cleverer Lüftung des Hauses lässt es sich zwar auch in sehr heißen Wochen (wie wir sie ja kürzlich hatten) gut im Haus "aushalten", aber dennoch wollen wir hier nach wie vor noch die restlichen Flächen ergänzen. Glücklicherweise haben wir an allen Fenstern die Vorrichtungen für die weiteren Jalousien damals im Austattungsprotokoll vorgesehen. Lediglich die Scheibe neben der Haustür kann diesbezüglich nicht nachgerüstet werden, aber da sie sich an der Nordseite befindet und nur die Breite eines Rasters (1,15 m) hat, ist das nicht schlimm.

Für die Nachrüstung der Dreh-/Kipptüren mit Fliegengittern wurde uns kürzlich von Davinci Haus ein Angebot zugeschickt. Aufgrund dessen, dass wir hier dank der Feldrandlage ziemlich viele Fliegen und auch Stechmücken (oder wie wir hierzulande sagen: "Schnaken") haben, ist ein solcher Insektenschutz äußerst angenehm. Da es aber bis zur Montage bei einer Bestellung noch ca. sechs Wochen dauern würde, haben wir uns entschlossen, die Anschaffung der Insektenschutzrollos ebenfalls auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben und diesen Sommer noch mit einer Fliegenklatsche und Co. auszuharren. :-) Der Vollständigkeit halber werden wir uns auch von anderen Firmen Angebote für entsprechende Fliegengitter einholen, obwohl die Lösung von Davinci Haus für uns sehr attraktiv ist. Das Insektenschutzrollo (eine Variante als Plissee ist ebenfalls erhältlich) wird seitlich in der Dreh-/Kipptür eingebaut und sieht im geschlossenen Zustand folgendermaßen aus:


Das Rollo fügt sich offensichtlich schön in die Optik des Hauses ein.

Leider gibt es aber auch ein paar (hoffentlich kleine) Probleme: Bei der (geplanten) Abnahme unserer Heizungsanlage vor einigen Wochen stellte sich heraus, dass nach hessischen Richtlinien eine Revisionsöffnung mit einem maximalen Abstand von 30cm hin zum senkrecht verlaufenden Abgasrohr fehlte (bei uns war die Revisionsöffnung zu weit an der Seite). Darüber hinaus entdeckte der Bezirksschornsteinfeger, dass im Bereich zwischen dem Abgasrohr und dem umliegenden Schacht Mörtelreste im Ringspalt stecken. Diese sollen entfernt werden, damit die Zuluft diesen Spalt ungehindert zur Heizungsanlage passieren kann.
Jene Mängel wurden heute weitestgehend von einem sehr netten Kollegen der Heizungs-/Sanitärfirma, die bei uns die Installationen vorgenommen hatte, behoben. -Weitestgehend, denn die Mörtelreste konnte er mit dem Werkzeug, das er dabei hatte, nicht ganz entfernen. Der Arme hat sich bei seinen Bemühungen sogar ein Mörtelkörnchen im Auge eingefangen, das sich partout nicht auswaschen lassen wollte, und ist nun auf dem Weg zum Augenarzt. Ich hoffe, dass sein Auge keinen Schaden genommen hat und die Reizung bald abgeklungen sein wird. Nun muss sich noch einmal unser Bauleiter der Sache annehmen und das Anliegen an die Hausmonteure weiterleiten, die den Schacht seinerzeit gemauert hatten und demnach auch für den Mörtel verantwortlich sind. Das Problem ist, dass die Mörtelklumpen locker in dem Spalt sitzen und sich von unten nicht gut zerkleinern lassen. Sie "hopsen" nur hin und her, wenn man sie "anstößt".  So sieht das Ganze aus, zur besseren Vorstellung (wobei man die Mörtelstückchen nur schwer erkennen kann):


Die kleinen Streben zwischen dem innen liegenden Abgasrohr und dem umlaufenden Rohr machen das Herankommen an den Mörtel so schwierig. Für den Einsatz eines Staubsaugers ist der Spalt zu schmal. Vielleicht kann man mit einer langen Zange die Stückchen festhalten und dann zerkleinern. Irgendwie muss auf jeden Fall der Mörtel aus dem Spalt, denn ansonsten nimmt der Schornsteinfeger die Anlage nicht ab. Wir werden also sehen, wie das letzten Endes funktionieren wird.

Und ein weiteres Problem hat sich ergeben: Unser frisch gebohrter Brunnen, der in den vergangenen Wochen brav zu Demonstrationszwecken usw. seine ersten Dienste geleistet hat, versagte diesen Dienst gestern völlig unerwartet. Aus uns unerfindlichen Gründen kann die Pumpe kein Wasser mehr ansaugen und ist trocken gelaufen. Wie haben alles mögliche versucht und sogar der Sanitärkollege hat vorhin lieberweise einen Blick darauf geworfen, aber wir können uns das Problem kaum erklären. Im Schacht steht ausreichend Wasser, der Saugschlauch ist intakt, der Schmutzfangkorb am Ende des Schlauches ist nicht zugesetzt und die Pumpe pumpt offenbar auch einwandfrei. Trotzdem kommt oben kein Wasser an und der Saugschlauch lässt sich auch nicht von oben mit Wasser befüllen. - Ein wahres Rätsel. Nun ja, gerade habe ich mit dem Brunnenbauer telefoniert: Übermorgen wird er sich der Sache annehmen. Wir sind nur froh, dass der Brunnen noch so gut erreichbar ist, da noch nicht verfüllt wurde. Ich werde also berichten, wie es weitergeht bzw. was genau das Problem ist und wie es behoben wird.


In diesem Sinne allen eine schöne Woche! :-)





Samstag, 27. Juni 2015

Planung des Gartens

Nachdem der Brunnenbohrer unsere Pumpe an den Brunnen angeschlossen und mit unserem nagelneuen Gartenschlauch verbunden hat, können wir nun kostengünstig den "Garten"  mit frischem (wegen möglicher Rostflecken - zum Glück nicht besonders Eisen-haltigem) Brunnenwasser gießen. Das heißt, bisher haben wir das Brunnenwasser eher zu Testzwecken oder zum Auswaschen des Biomülleimers genutzt, denn von einem "Garten" lässt sich wirklich noch nicht sprechen. :-)
Damit sich dies bald ändert (wobei "bald" soviel wie "noch in diesem Jahr" heißt), war heute unser Termin mit dem Gartenarchitekt, der für uns einen Pflanzplan erstellt hat. Ebendiesen konnte er uns heute präsentieren und wir sind mit dem Ergebnis bereits sehr zufrieden. Ein paar kleine Änderungen werden wir zwar vornehmen, aber unser Planungsgespräch trägt jetzt schon Früchte im Sinne einer Gartengestaltung, sie uns gerade wegen ihrer natürlichen Formengebung sehr zusagt:


(Den Pflanzplan werden wir noch in digitaler Form erhalten, hier habe ich lediglich den Ausdruck abfotografiert, daher die etwas schlechte Bildqualität.)

Bei der Pflanzenauswahl war uns wichtig, dass es ganzjährig immer wieder ein paar Highlights (also Blüten, Herbstfärbung, Duft, Früchte) gibt. Darüber hinaus soll der Garten - schließlich sind wir blutige Gärtneranfänger - pflegeleicht und robust sein. Es hätte keinen Wert, auf Pflanzen zu setzen, die einer speziellen kontinuierlichen Pflege (Düngung, Bodenbearbeitung, Schnitt, Pflanzenschutz etc.) bedürfen, die wir nicht leisten können und letztendlich kann man auch mit pflegeleichten Varianten einen schönen Garten gestalten. Nichtsdestotrotz war mir wichtig, ein kleines Obst-/Gemüsebeet anzulegen, was sich in der vorliegenden Planung als kleine "Naschecke" darstellt (O-Ton unseres Gartenarchitekten). :-) Hier kann ich noch genügend experimentieren. In den Beeten werden wir uns darüber hinaus natürlich auch in den kommenden Jahren mit anderen Pflanzen (Zwiebelblumen oder Einjährige) austoben können. Aber zunächst einmal denken oder hoffen wir, dass die getroffene Pflanzenwahl unseren ästhetischen und praktischen Wünschen entspricht. :-) Wie man sieht, haben wir uns auch für eine abwechslungsreichere Grenzbepflanzung entschlossen. Um einen "mauerartigen" Eindruck zu vermeiden, planen wir insbesondere im hinteren Teil des Gartens eine lockere, blühende Hecke anstatt einer durchgehenden Ligusterhecke. Im Vorgartenbereich bzw. bis zur Terrasse ist uns aber der Sichtschutz schon wichtig, daher setzen wir hier nach wie vor auf Liguster und Bambus, der sich auch an anderer Stelle wiederholt.

Natürlich fällt es schwer, sich die Skizze als tatsächlichen "Garten" vorzustellen, aber dank zahlreicher Bilder von den eingeplanten Pflanzen und unserer buchstäblich blühenden Phantasie funktioniert das recht gut und wir freuen uns auf die tatsächliche Umsetzung. Wie wir die Sache zeitlich und in welcher Reihenfolge angehen, gilt es jetzt mit unserem Gartenbauer abzusprechen. Bis alles fertig wird, ist es bestimmt schon wieder Sommer geworden. ;-) Aber aus eigener Erfahrung wissen wir, dass diese Zeit schnell verfliegen wird. Derweil gilt es, das Grundstück entsprechend vorzubereiten.


Zu diesen "Vorbereitungen" gehört im nächsten Schritt einmal die Planung und das Anlegen der Bewässerungsanlage, sowie der Anschluss ebendieser an die Pumpe in der Garage. Wir hoffen, dass das durch das zweite Leerrohr, das in der Bodenplatte zu diesem Zweck vorgesehen ist, problemlos funktionieren wird und werden in den kommenden Tagen diesbezüglich ein Gespräch mit unserem Gartenbauer und dem Fachmann für Bewässerungsanlagen haben. Hier die derzeitige "Pumpen-Situation" in der Garage:

Durch den hellgrünen Saugschlauch gelangt das Wasser aus dem Brunnenschacht in die Pumpe, die das Wasser anschließend in den dunklen Gartenschlauch (dem Zwischenstück zu unserem Gartenrollwagen) befördert.

Außer der Bewässerungsanlage soll neben dem Trinkwasseranschluss hinter der Garage auch ein Zapfhahn mit Brunnenwasser gespeist werden, so dass wir unseren Gartenschlauch weiterhin mit ebendiesem nutzen können. Dies sollte eigentlich kein Problem darstellen, aber alles weitere werden die kommenden Tage zeigen.

Nachdem uns das Wetter eine lange Trockenphase bescherte, hat es in den vergangenen Tagen teilweise heftig bei uns geregnet. Hierbei stellten wir mit Schrecken fest, dass wir plötzlich große Pfützen im Garten vorfanden, die mehrere Stunden stehen blieben. Diese beschränkten sich auf den Bereich, der von den Straßenbauern als Abstell- und Wendeplatz für ihre Bagger und Radlager genutzt wird, was zeigt, dass dieses ständige Befahren offensichtlich zu Verdichtungen im Boden geführt hat. Darauf angesprochen erklärte sich der Polier (der sehr dankbar für die Wendefläche auf unserem Grundstück ist) bereit, dieses Areal mit entsprechendem Gerät aufzlockern, ehe die großen Maschinen abtransportiert werden. Im Anschluss daran werden wir ggf. einen Landwirt bitten, den Boden zusätzlich noch einmal durchzufräsen, so dass der geplanten Bepflanzung hoffentlich kein Schaden mehr durch Staunässe droht. Hier einmal ein Eindruck von den Pfützen, teilweise erkennt man richtig die Reifenabrücke:


Diese "Lockerungsarbeiten" müssen selbstverständlich vor dem Aufbringen des neuen Mutterbodens stattfinden. Da unser Boden leicht alkalisch ist, wie ein Laborbefund zeigt, werden wir verstärkt Pflanzerde einsetzen müssen, um dies etwas auszugleichen. Allerdings werden wir die Pflanzerde erst zum Zeitpunkt der Pflanzungen einbringen, sofern das im Zusammenhang mit dem Verlegen der Bewässerungsanlage in dieser Reihenfolge funktioniert. 
Wenn die Bewässerungsanlage bzw. die Außenzapfstelle durch das unterirdische Leerrohr mit der Brunnenpumpe und der elektronischen Steuerungseinheit verbunden ist, kann auch die Fläche hinter der Garage gepflastert werden. Derzeit "warten" die Pflastersteine ja noch auf ihren Paletten. :-) Eines nach dem anderen...

Immerhin sind die Straßenbauer in der vergangenen Woche gut voran gekommen (sogar ein wenig Grün hat Einzug in unser Wohngebiet gehalten), wenngleich die Zufahrt zu unserem Grundstück noch immer unbefahrbar ist. Das wird sich aber hoffentlich in der kommenden Woche oder spätestens in zwei Wochen geregelt haben. :-)

Ein paar Impressionen:







Die meisten Arbeiten der Straßenbauer sind zum Glück abgeschlossen. Der tägliche Lärm und Teergeruch haben also bald ein Ende, da unsere Zufahrtstraße gepflastert werden soll.

Wir werden wieder von den anstehenden Neuigkeiten berichten und wünschen allen LeserInnen einen schönen Sonntag! :-)

Samstag, 13. Juni 2015

Der Brunnen wird gebohrt

Das Wetter hat uns nicht im Stich gelassen und so wurden am vergangenen Mittwoch die beschädigten Pflastersteine in unserer Einfahrt ausgetauscht. Darüber hinaus wurde auch der Fugensplitt "aufgefüllt". Diesen müssen wir nur noch fertig einkehren, dann kann sich die Einfahrt im fertigen Zustand sehen lassen. :-)




Auch die Straßenbauer waren sehr aktiv zugange, es wird aber auch in den nächsten Wochen noch richtig laut und geschäftig zur Sache gehen.




Diese Straße war bis Mittwoch noch geteert... Jetzt wartet sie auf Pflastersteine.



Heute wurde der erste Abschnitt des Gehwegs entlang unserer Grenze schon fertig. :-)


Doch der heutige Samstag stand ganz im Zeichen des Wassers, denn unser Brunnen wurde gebohrt und wir zwei haben darüber hinaus erfolgreich einen Gartenschlauch inklusive Abrollwagen zusammengebaut und (vorübergehend am Trinkwasseranschluss) angeschlossen. ;-) 
Heute Vormittag wurde der Brunnen innerhalb von etwa zwei Stunden gebohrt, was dank dem Einsatz von Profis mit entsprechendem Gerät reibungslos verlief. Spannend wird es dennoch am kommenden Montag, wenn die Verbindung zu unserer Pumpe in der Garage hergestellt wird. Wir hatten nämlich noch nicht das passende Equipment (Saugschlauch etc.) hier. Nachdem unser Brunnenbohrer uns eine "Einkaufsliste" nannte, haben wir aber heute alles Nötige besorgt und hoffen, dass die Installation am Montag einwandfrei vonstatten gehen wird. Probeweise haben die Brunnenbohrer eine ihrer Pumpen angeschlossen und es zeigte sich schon heute, dass unser Brunnen klares Wasser in Hülle und Fülle liefert. :-)



Das Filterrohr mit den feinen Schlitzen. Es liegt in dem Bohrloch umgeben von Quarzsplitt und verhindert, dass von der Pumpe Sand gezogen wird.





Das erste Wasser wird gefördert:


Die Luftfeuchtigkeit kondensiert sofort an den kühlen Behältnissen, mit denen wir das Brunnenwasser aufgefangen haben. Fast möchte man bei dem schwül-warmen Wetter einen Schluck nehmen... ;-)


Nun muss "nur noch" eine Verbindung in die Garage hinein gelegt werden. Das entsprechende Rohr, das durch die Bodenplatte hindurch führt, haben wir schon einmal weitestgehend freigelegt.




In der vergangenen Woche kam übrigens auch unser letztes neues Möbelstück, auf das wir einige Monate warten mussten: unser neuer Couchtisch ist da, inklusive eines "Möbelpasses" - "falls er mal ins Ausland reisen will" (O-Ton des Lieferanten). Selten wurde Papier und eine Plastikhülle sinnloser eingesetzt... :-)




Wie immer: Allen einen erholsamen Sonntag und eine schöne nächste Woche! :-)

Sonntag, 7. Juni 2015

Sommer, Sonne, Sonnenschein

Satte 34 Grad hatten wir vorgestern, doch auch das restliche lange Wochenende hindurch konnten wir richtig warme Sommertage im neuen Haus erleben. Einige Bekannte hatten einst Bedenken geäußert, ob es in einem Davinci Haus wegen der großen Verglasungen und der Tatsache, dass es sich "nur" um ein Holzhaus handelt (gegenüber der Massivbauweise), nicht unangenehm warm werden könnte bei solchen Außentemperaturen. Allen Zweiflern (die wir trotz guter Argumente noch nicht überzeugen konnten) können wir berichten, dass das Gegenteil der Fall ist. 
Als es vorgestern Nachmittag draußen gute 34 Grad hatte, belief sich die Temperatur in unserem Haus auf verhältnismäßig angenehme 25 Grad. Und das, obwohl kein Gebäude, Baum o.ä. unser Haus beschattet und tatsächlich den gesamten Tag die Sonne unserem Häuschen buchstäblich "auf's Dach knallt".
Wir haben ja keine Klimaanlage o.ä. und sogar ein (minimal) geringer gedämmtes Dach, als es bei Davinci im Standard üblich ist. Was tun wir also, um die Hitze draußen zu halten? Ganz einfach: Wir beschatten die Wohnräume mit den vorhandenen Außenjalousien und lüften morgens gut durch, solange die Außenluft noch kühl ist. Dank der großen Fenster zieht die Luft wunderbar durch's ganze Haus. Danach wird alles bis zum Abend "abgeriegelt", um die kühlere Luft drinnen zu behalten, während die schwülwarme Luft draußen sich immer mehr aufheizt. Diese übliche Vorgehensweise genügt absolut und auch das Schlafen im Obergeschoss ist gar kein Problem. - Kein Vergleich zu anderen Räumen direkt unter dem Dach, die wir von früher kennen. Selbst in unserer vorigen Wohnung (Neubau aus dem Jahr 2012, Energiesparhaus) war es deutlich wärmer an solchen Tagen. Kurzum: Die Dämmung zeigt, was sie taugt und wir sind sehr zufrieden. :-) Und das, obwohl es noch Optimierungspotential gibt: Einige Jalousien werden wir zukünftig nachrüsten, um die Wohnräume noch kühler zu halten. Im OG haben wir derzeit keine Außenjalousien und dunkeln die Räume mit Vorhängen ab. Das funktioniert zwar recht gut, aber nichtsdestotrotz hat man die Wärme im Raum, wenn man auf der Innenseite der Scheiben beschattet. Durch den weiten Dachüberstand kommt aber nur die schwächere Sonnenstrahlung am frühen Morgen und ab dem Nachmittag durch die Fenster, so dass es auch ohne Jalousien gut "auszuhalten" ist. Wärmer wird es da im einzigen Raum des EGs, der keine Außenjalousie zur Giebelseite hin hat, dem Abstellraum. Hier werden wir sicher nachrüsten, denn das Zimmer heizt sich ordentlich auf. Zwar kann man die Wärme durch ein Geschlossenhalten der Tür auch in dem Zimmer halten, aber den darin befindlichen Vorräten und Gerätschaften tut das auf lange Sicht sicherlich nicht gut. Fazit: Es wird in Zukunft noch nachgerüstet werden, aber vorerst ist die heiße Jahreszeit auch kein Problem für uns. :-)

Wollen wir hoffen, dass das schöne Wetter auch in der kommenden Woche hält. Andernfalls stehen unsere Gartenbauer wortwörtlich im Regen, wenn sie die beschädigten Pflastersteine unserer Einfahrt austauschen wollen. Aber gut, solange wir die Einfahrt nutzen können, kommt es uns diesbezüglich auf ein paar Tage mehr oder weniger nicht an. Spannend wird es nochmal, wenn die Straße an unserem Grundstück angelegt wird. Eigentlich soll das Ganze in den kommenden vier Wochen über die Bühne gehen. Wir werden sehen. Während der Straßenbauarbeiten wird unser Grundstück nur eingeschränkt mit Fahrzeugen erreichbar sein, zumindest was das Parken angeht. Daher sind wir froh, wenn das erledigt ist.

Auch von der neuen Kalkschutzanlage können wir berichten, dass sie wunderbar zu funktionieren scheint. Ich hatte es mir selbst nicht so vorgestellt, muss ich gestehen. Aber die Kalkflecken, die Wassertropfen an Armaturen u.ä. hinterlassen, lassen sich ganz einfach mit einem trockenen oder leicht angefeuchteten Tuch wegrubbeln. Das Putzen ist so viel einfacher, es ist ein Traum. Und dennoch können wir das Wasser sorglos trinken, da wir kein Salz zusetzen müssen. Prima. In die Wasserleitungen etc. können wir freilich nicht hineinschauen, aber wir vertrauen angesichts des spür- bzw. sichtbaren Unterschiedes auf die Wirksamkeit hinsichtlich der (nicht mehr stattfindenden) Ablagerungen. In einigen Jahren wird es sich dann zeigen, ob wir tatsächlich auf das richtige Pferd gesetzt haben.

Im Garten (wenn man ihn aktuell mangels Pflanzen so bezeichnen kann) geht es ja eigentlich erst weiter, wenn der Brunnen geschlagen und der Streifen hinter der Garage gepflastert ist. Aber vergangene Woche rückte noch einmal unser Tiefbauer an und trug die oberste Erdschicht ab, um Platz zu schaffen für neuen (unkrautfreien) Mutterboden, der dann in ein paar Wochen kommt. Warum der ganze Spaß? Unser Boden ist durch einen doch recht hohen Ton- oder Lehmanteil und das Befahren mit schweren Maschinen sehr "grobklumpig" und teilweise steinhart gewesen. Das hätte sich durch ein Fräsen und Bearbeiten (am Besten nach einem Regen) zwar lösen lassen. Allerdings ist der Untergrund auch durchzogen von Unkrautwurzeln, insbesondere Quecken. Die freuen sich so richtig, wenn sie zerfräst werden und würden nach ebendiesem umso stärker nachwachsen. Aus diesem Grund haben wir uns auf Anraten des Gartenbauers und des Gartenplaners für einen Austausch der obersten Schicht entschlossen. Wir hoffen, dass es zumindest länger dauert, bis das Unkraut seinen Weg nach oben wieder gefunden hat bzw. einige Unkräuter angesichts des Lichtmangels nicht mehr durchkommen. Bevor die Muttererde kommt, wird der vorhandene Untergrund nochmals gelockert.

So sieht der aktuelle Stand der Dinge aus, zum Vergleich hier das Vorher-Bild:



Und nach dem Abtragen (zugegeben, man muss schon genau hinschauen bei 15cm Unterschied):









Ich schließe diesen Post mit einem kleinen Exkurs in das kulinarische Sommerthema schlechthin, das Grillen: Wir nutzen unseren Grill, wie bereits erwähnt, ganz fleißig und haben heute zum ersten Mal Spareribs mit der "low and slow"-Methode unter Zufuhr von Rauch zubereitet. Doch die lange Grillzeit (fünf Stunden zuzüglich Vorbereitung) hat sich gelohnt, es war ein Genuss. Das Räuchern führte zwar kurzzeitig dazu, dass wir die Fenster hermetisch geschlossen halten mussten, um den Geruch nicht im Haus zu haben, aber das Raucharoma ist der Knaller. Zum Appetitholen hier ein kleiner Eindruck zum Abschluss.

Bis bald und eine schöne (Grill-) Zeit! :-)