Hausansicht West

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Sonntag, 21. November 2021

Die Jalousien sind verbaut ­čą│



Wenn man mich fragt, was ich im Nachhinein beim Hausbau anders gemacht h├Ątte, fallen mir (abgesehen von den Au├čenanlagen und rein auf das Haus bezogen) nur zwei Dinge ein: Hier und da ein paar mehr Steckdosen (allein schon zur Weihnachtsbeleuchtung) und vor allem, direkt alle Fenster mit Au├čen-Jalousien versehen zu lassen! Ich hatte es ja bereits erw├Ąhnt, doch werde ich nicht m├╝de, es nochmal zu betonen. Davinci Haus hat im Standard keine Jalousien inklusive (zumindest nicht bei unserem Bau, das k├Ânnte sich ggf. inzwischen ge├Ąndert haben). Somit wurden sie w├Ąhrend der Bemusterung dazu genommen und aufgrund der nicht gerade schlanken Preise haben wir uns seinerzeit f├╝r nur wenige Jalousien entschieden. In den ersten Jahren kamen wir damit auch gut zurecht, jedoch gab es hochsommerliche Phasen, in denen wir, trotz des gro├čen Dach├╝berstandes, ordentlich ins Schwitzen kamen. Unser Grundst├╝ck liegt eben nicht an einem Schatten spendenden Hang oder ├Ąhnlichem, das Haus bekommt den ganzen Tag hinweg die volle Sonne ab, sofern sie scheint. Und was mit einem Innenraum passiert, durch dessen Fenster stundenlang die Sommersonne knallt, brauche ich wohl niemandem zu erl├Ąutern. Aber mithilfe eines Ventilators gingen auch diese hei├čen Tage und N├Ąchte vor├╝ber.
Als sich jedoch unser Nachwuchs ank├╝ndigte, war klar, dass nun auch die ├╝brigen Verglasungen (darunter auch das komplette OG inklusive Schlaf- und Kinderzimmer) von au├čen beschattet werden m├╝ssen. Hohe Temperaturen und eine gelegentliche Nacht im Keller auf einer G├Ąstematratze waren f├╝r uns hinnehmbar, aber mit Baby keine Option.

Ich hatte im letzten Post schon erw├Ąhnt, dass wir leider sehr lange auf die im November 2020 bestellten Jalousien warten mussten. Aber Ende August war es endlich soweit: Zwei freundliche und flei├čige Kundendienstmitarbeiter von Davinci Haus versorgten uns ├╝ber drei Tage hinweg mit den georderten Jalousien und haben dar├╝ber hinaus auch einige kleine und „mittelkleine“ Macken und Risse im Holz sowie die von unserer Katze schwer mitgenommenen Silikonfugen und Fensterrahmen ausgebessert. Unsere Freude war riesig und das Ergebnis kann sich sehen lassen!
├ťberdies durfte ich wieder einmal feststellen, wie r├╝cksichtsvoll, sauber und genau die Davinci-Leute arbeiten. Die lange Wartezeit h├Ąngt wohl zum einen mit Materialbeschaffungsproblemen (Corona l├Ąsst gr├╝├čen) als auch mit Personalmangel bei Davinci Haus zusammen. Im Vergleich  zu unserer Bauphase 2014/15 ist das Team offensichtlich ziemlich geschrumpft und Fachkr├Ąftemangel bzw. Nachwuchsprobleme sind augenscheinlich auch f├╝r Davinci Haus ein Thema. Ich hoffe sehr, dass sich das wieder in Zukunft ├Ąndert und weiterhin gute Handwerker bei Davinci Haus einsteigen. 

Mit meinem Post zum Thema Jalousien habe ich mir ein bisschen Zeit gelassen, denn seit September haben wir nun fast alle Schotten dicht (nur die Nordseite haben wir nicht verschatten lassen, was ich fast schon wieder bereue ­čśë). Jedenfalls muss man sagen: Der Temperatur-Unterschied an hei├čen Tagen im Verh├Ąltnis zu fr├╝her ist ENORM. Es gab unmittelbar nach der Montage in unserer Region noch einige hei├če Tage und zum ersten Mal durften wir die gute D├Ąmmung unseres Hauses auch im Sommer genie├čen. Wenn man durch die Jalousien die direkte Sonneneinstrahlung abh├Ąlt, bleibt es in allen R├Ąumen, insbesondere im OG, angenehm. Au├čerdem k├Ânnen wir dank unserer Insektenschutzgitter auch sp├Ąt abends noch l├╝ften, ohne von den hiesigen Stechm├╝cken gefressen zu werden. Es ist ein Traum. - Manchmal wei├č man die kleine Dinge (oder das Wegbleiben von kleinen Tieren) ganz besonders zu sch├Ątzen.

Abschlie├čend m├Âchte ich einige Eindr├╝cke der Montage, Holz├╝berarbeitung und Endergebnisse posten. Auf den Bildern sieht man u.a. sehr deutlich, welche Jalousien neu sind und welche nicht. Aber kurz nach der Montage wurden die alten Lamellen gereinigt und sie erstrahlen jetzt in altem Glanz. Es ist kein Unterschied mehr zwischen alt und neu erkennbar. ├ťbrigens noch ein Tipp von einem Monteur: Bei starkem Wind sollte man die Jalousien immer hochfahren, damit sich nicht die Halteseile aufschubbern, wenn die Lamellen im Wind wackeln. „Irgendwann rei├čt dann doch mal so ein Seil und dann m├╝ssen alle ausgetauscht werden, das kostet schon mal ein paar Hundert Euro.“ Ergo lassen wir nun wieder brav bei Wind die Dinger oben, das ist aber bei uns eher selten vonn├Âten.

Wir haben k├╝rzlich auch in unserem Garten ein paar Dinge ver├Ąndert, aber dazu sowie zu anderen Fragen folgt ein neuer Post.

Freundliche Gr├╝├če und eine sch├Âne Vorweihnachtszeit!








(Ohne Blende und unten fertig mit Blende)

Freitag, 14. Mai 2021

Ein Resum├ę nach sechs Jahren: Neuerungen, Reue und Gl├╝ck


Lange war es ruhig hier im Blog. Inzwischen bewohnen wir nicht mehr zu zweit unser sch├Ânes Haus: Eine Katze hielt schon 2017 Einzug bei uns und seit Februar diesen Jahres haben wir eine kleine Tochter, sodass aus dem G├Ąstezimmer inzwischen ein Kinderzimmer (wie urspr├╝nglich auch im Grundriss vorgesehen) wurde. Auch das „Kinderbad“ wird seitdem t├Ąglich genutzt, denn dort haben wir den Wickelplatz eingerichtet. Wieder einmal zeigt sich nun, wie gut unsere Grundrissw├╝nsche und -planung von einst zu unserem Lebensstil und Bed├╝rfnissen passen. Dies macht uns sehr gl├╝cklich und nach sechs Jahren im Eigenheim f├╝hlen wir uns noch genauso wohl wie eh und je. 

Allerdings ist auch in unserem Leben nicht alles Gold, was gl├Ąnzt... es gibt in Sachen Haus/Garten Dinge, die uns in den letzten Jahren mehr oder weniger Nerven gekostet haben. Manches w├╝rden wir im Nachhinein anders planen, manche Dinge konnten wir aber l├Âsen.

Der gr├Â├čte (mit Verlaub)  „pain in the ass“ ist definitiv unsere Bew├Ąsserungsanlage im Garten. Nach jahrelangen Neueinstellungen, Neuanschaffungen (Regnerd├╝sen noch und n├Âcher, eine komplette Pumpe f├╝r den Brunnen, Filter usw.) und ewigem ├ärger mit verstopften/nicht spr├╝henden D├╝sen, haben wir uns an einen anderen Fachmann gewendet. Zur Erinnerung: F├╝r eine erhebliche Geldsumme hatten wir die Bew├Ąsserungsanlage bei unserer Gartenbaufirma als Teil des Gesamtauftrags vereinbart. Die Planung und Umsetzung der Bew├Ąsserung  wurde jedoch an ein kleines Subunternehmen weitergegeben (das wiederum die Planung extern machen lie├č, ohne dass jemand mal unser Grundst├╝ck besichtigt h├Ątte). Wir sind nat├╝rlich selbst absolute Laien auf dem Gebiet und haben (etwas blau├Ąugig) auf die Expertise der beteiligten Firma bzw. Personen vertraut. Ehe ich jetzt aber jede Einzelheit der Probleme mit unserer Anlage in den letzten Jahren aufz├Ąhle: Nachdem wir den Ansprechpartner gewechselt haben, zeigte sich insbesondere, dass die Anlage hoffnungslos ├╝berdimensioniert! Es wurden an die 50 Regner verbaut, n├Âtig w├Ąre ein Bruchteil gewesen. Inzwischen haben wir einige Regner ausgeschaltet respektive zugedreht und die Anlage bew├Ąssert problemlos die gesamte Fl├Ąche. H├Ątte man die Rohre im Boden von vornherein anders verlegt beziehungsweise anders geplant, h├Ątte die Regneranzahl noch deutlich weiter reduziert werden k├Ânnen. Vermutlich w├Ąren wir mit zehn Regnern gut ausgekommen. Ergo h├Ątten wir f├╝r die gesamte Anlage auch nur einen Bruchteil der Kosten (von den Folgekosten ganz abgesehen), sehr viel Zeit und Nerven gespart! Daher unsere Lektion f├╝r die Zukunft: Wenn du selbst ├╝berhaupt keine Ahnung hast, hol‘ dir ein zweites (oder noch ein drittes) Angebot ein! Unser Brunnen liefert problemlos das ben├Âtigte Wasser (was uns lange versucht wurde, auszureden). Nun hoffen wir, dass mit den aktuellen Einstellungen ENDLICH eine Gartensaison anbricht, in der die Bew├Ąsserungsanlage anstandslos das tut, was sie soll.

Zum Garten k├Ânnen wir k├╝nftigen Bauherren zudem noch folgenden Tipp geben: Lasst schweres Ger├Ąt (Bagger, Laster etc.) nur dann ├╝ber euer Gel├Ąnde fahren, wenn es wirklich notwendig ist! Als unsere Stra├če seinerzeit angelegt worden ist, habe ich (freundliche Zeitgen├Âssin, die ich bin) den Stra├čenbauern aus Platzgr├╝nden erlaubt, auf unserem Grundst├╝ck die gro├čen Maschinen zu wenden und des nachts zu parken. -Sch├Ân bl├Âd von mir. Jahre sp├Ąter zeigt sich, dass der Boden an einigen Stellen so stark und tief verdichtet wurde, dass manche Str├Ąucher und B├Ąume Probleme mit der Wasseraufnahme haben. Dieser Tatsache fielen bereits zwei Str├Ąucher zum Opfer und derzeit bangen wir um unseren gro├čen Ahornbaum. Bodenverdichtungen sind f├╝r die Pflanzen wirklich kein Spa├č.

Kommen wir nun zum Haus:

Was w├╝rden wir hier im Nachhinein anders machen? Abgesehen von der ein oder anderen Steckdose, die ich im Wohnbereich erg├Ąnzen w├╝rde, sind wir mit der Hausplanung nach wie vor sehr zufrieden. 

Schon bei der Planung haben wir allerdings auf einige Jalousien vor├╝bergehend verzichtet und wollten diese im Nachgang einbauen lassen, dies hatte in erster Linie finanzielle Gr├╝nde. Angesichts dessen, dass wir ein Baby erwarten, haben wir die noch fehlenden Jalousien vergangenen November bei Davinci Haus bestellt. Leider sind diese nun im Mai noch immer nicht montiert. Wir stehen mit Davinci Haus immer wieder im Gespr├Ąch, aber bislang gibt es noch keine Zusage f├╝r einen Montagetermin. Angesichts dessen, dass die Jalousien im Obergeschoss vollst├Ąndig fehlen, dort wo wir inklusive des Babys schlafen, und der Sommer vor der T├╝r steht, ist dies keine zufriedenstellende Situation. Bleibt zu hoffen, dass Davinci Haus uns bald eine L├Âsung anbieten kann. Bislang waren wir mit der Betreuung und den Abl├Ąufen sowie der Qualit├Ąt immer sehr zufrieden. Umso irritierender ist die jetzige Situation f├╝r uns. Des Weiteren stehen noch kleinere Reparaturarbeiten an (Risse im Holz). Dies wird vermutlich mit der Jalousienmontage verbunden werden.

Eine weitere Nachr├╝stung hat mithilfe einer Fensterbaufirma (Fa. Peglow in Lampertheim) stattgefunden: Wir haben nun endlich Insektenschutzgitter (T├╝ren an der Terrasse, ansonsten Plissees), mit denen wir h├Âchst zufrieden sind! Die Plissees sind von innen vollkommen unsichtbar, wenn sie nicht gebraucht werden. Dadurch erhalten wir uns den freien Blick nach drau├čen.

Dieser freie Blick nach drau├čen (der uns seinerzeit so sehr gefesselt und f├╝r Davinci Haus begeistert hat), in Kombination mit dem immer sch├Âner werdenden Garten, macht das Wohngef├╝hl noch immer aus. Wir haben dennoch genug Privatsph├Ąre. Aber selbst an tr├╝ben Tagen ist es bei uns verh├Ąltnism├Ą├čig hell im Haus und auch die sch├Âne Fachwerkkonstruktion gef├Ąllt uns noch genauso gut wie damals in den Musterh├Ąusern. Insofern f├╝hlen wir uns in unserem Zuhause von Davinci Haus pudelwohl. Immer wieder mal witzeln wir dar├╝ber, was f├╝r ein Davinci Haus wir bauen w├╝rden, wenn wir im Lotto den Jackpot knacken w├╝rden... ­čśů

Dank unserer kleinen Tochter bleibt mir nun leider keine Zeit mehr f├╝r weitere Ausf├╝hrungen (und auch nicht f├╝r‘s Korrektur lesen, daher bitte ich um Entschuldigung f├╝r eventuelle Tippfehler). Es bleibt spannend und ich schlie├če f├╝r heute mit einigen aktuellen Bildern. Wie man sieht, hat sich der Garten sehr gewandelt. ­čśâ

Beste Gr├╝├če 
















Dienstag, 23. August 2016

Wohnfl├Ąchen und Kniestock

Halli hallo "Anonym"! ;-)

Vielen Dank f├╝r deinen Kommentar beim Post zur konkreten Planung! Ich hoffe, deine Fragen in diesem Post zu deiner Zufriedenheit beantworten zu k├Ânnen. :-)


Hier sind erst einmal die Fl├Ąchenangaben zu den einzelnen R├Ąumen (gem├Ą├č der Bezeichnungen in den Pl├Ąnen). Die Grundfl├Ąche des Treppenhauses wird ├╝brigens nicht aufgef├╝hrt, dies gilt f├╝r als drei Geschosse.

KG (91,19qm): Abstell=29,25qm, Keller=34,03qm, Hwr/Hzg/Ha=27,91qm

EG (102,13qm): Gast/Arbeiten=14,76qm, Wind./Gard.=7,19qm, Du/WC=7,11qm, Abstell=7,22qm, Kochen=22,17qm, Essen=21,39qm, Wohnen=22,29qm (Das hei├čt, der gesamte offene Wohn/Ess-/Kochbereich hat 65,85qm. Wo genau da die Grenzen gezogen wurden wird in den Grundrissen aber nicht ersichtlich und ist streng genommen ja auch v├Âllig uninteressant. :-)

OG (93,42qm): Flur=6,42qm, Du/WC=7,19qm, Bad=19,49qm, Schlafen=14,77qm, Ankleide=16,01qm, Kind 1 und Kind 2= 14,77qm jeweils. Hier ist der entsprechende Abzug durch den Kniestock nat├╝rlich mit eingerechnet.


Ich hoffe, das wird dir ein wenig helfen. :-) Nun komme ich zu den Schr├Ągen im OG.

Witzigerweise war dieser Punkt in der Endphase unserer Entscheidungsfindung bez├╝glich unseres Hausanbieters der einzige Kontra-Punkt in unseren Augen bei Davinci Haus. Damals gab es noch nicht die Flachdachvariante, die inzwischen angeboten wird.
Bei dem Konkurrenzentwurf unseres anderen "Finalisten" Baufritz haben wir auch ein Haus mit zwei Vollgeschossen mit zus├Ątzlichem Satteldach/Dachboden planen lassen. Dieses Haus hatte zwar eine etwas kleinere Grundfl├Ąche (das EG war ca. 15qm kleiner, wenn ich mich recht erinnere), aber durch den nicht vorhandenen Wohnfl├Ąchenabzug im OG bot es insgesamt ein wenig mehr Wohnfl├Ąche. Au├čerdem bin ich in einem "Dachzimmer" gro├č geworden und hatte mir vor Jahren einmal geschworen, niemals mit Schr├Ągen zu bauen... ;-) Warum also doch dieses Davinci-Haus mit einem Kniestock von 1,15m? Und bereue ich es jetzt? Die Antwort hierauf ist simpel: Nein, ich bereue es ganz und gar nicht!
Das Raumgef├╝hl ist durch die gro├če Raumh├Âhe beim Giebel sowie die gro├čen Fenster ├╝berhaupt nicht beengt. Viele unserer Besucher best├Ątigen das, wenn sie sich im OG aufhalten (es scheint regelrecht aufzufallen, dass die R├Ąume TROTZ der Schr├Ągen gro├čz├╝gig wirken) und durch die super D├Ąmmung des Daches hat man auch kein Hitzeproblem im Sommer, was direkt unter dem Dach ja h├Ąufiger vorkommen kann...

Nat├╝rlich muss man ein paar Abstriche machen, wenn es um die Flexibilit├Ąt bei der M├Âblierung angeht, das ist keine Frage. Aber die H├Âhe von 1,15m reicht bei uns auf jeden Fall f├╝r unser Boxspringbett, das eine hohe R├╝ckwand hat und ich habe mir noch nie beim Zubettgehen den Kopf gesto├čen (im Gegensatz zum Staubsaugen in den Ecken ;-)). Auch das Stellen einer Couch, eines Schreibtischs o.├Ą. ist direkt unter der Schr├Ąge an der Wand gut m├Âglich. Trotzdem ist man nat├╝rlich durch die Grundrissplanung mit Kniestock etwas gebunden, was das Stellen hoher M├Âbel (und den damit verbundenen Stauraum) angeht. Dies sollte man bei der Planung der Elektroanschl├╝sse etc. ber├╝cksichtigen. Man kann eben nicht einfach mal den Standort von Bett und Kleiderschrank austauschen. Die Mitarbeiter von Davinci Haus haben da aber auch bei der Planung und Bemusterung ein Auge drauf. :-)
Andererseits ist nun (also im Gegensatz zu dem Baufritz-Entwurf) unser EG, wo man sich ja den gr├Â├čeren Teil des Tages aufh├Ąlt, deutlich gro├čz├╝giger, was uns damals schon gut gefiel. Und auch mit dem Kniestock f├╝hlen wir uns in den R├Ąumen im OG "sauwohl", es wirkt fast noch gem├╝tlicher als im EG. Ein gro├čer Vorteil ist auch, dass der Dach├╝berstand seine Sonnenschutzwirkung gut entfalten kann. Daher w├╝rde ich auch heute nicht die Flachdach-Variante von Davinci Haus ausw├Ąhlen, zumal wir eh keine gro├čen Freunde von Flachd├Ąchern sind. ;-) Dass uns die Beschattung so wichtig ist,  liegt aber auch an unserem Grundst├╝ck, unser Haus steht quasi den kompletten Tag in der prallen Sonne, wenn es nicht bew├Âlkt ist.
Lange Rede, kurzer Sinn: Die Schr├Ągen begrenzen die Stellm├Âglichkeiten selbstverst├Ąndlich ein wenig (was wir aber nicht als st├Ârend empfinden bzw. aus unserer Sicht von den Vorteilen aufgewogen wird). Das Raumgef├╝hl empfinden wir aber als richtig gut und ├╝berhaupt nicht beklemmend.
Bez├╝glich der Kniestock- und Raumh├Âhe kannst du dir hier vielleicht einen kleinen Eindruck verschaffen (dies fotografisch festzuhalten ist allerdings nicht leicht):







Es k├Ânnte auch sein, dass Davinci Haus inzwischen noch h├Âhere Kniestockma├če anbietet. Ich glaube mich da an etwas zu erinnern... Da k├Ânnte sich ein Nachfragen lohnen. Au├čerdem kannst du das Raumgef├╝hl in einem Musterhaus auch selbst erf├╝hlen, das ist nicht durch Bilder zu ersetzen. :-)

Viele Gr├╝├če!
S&D

Dienstag, 5. Juli 2016

Es w├Ąchst und w├Ąchst... Der Garten entwickelt sich (fast) von allein

Hallo zusammen,

seit dem letzten Post sind wieder einige Wochen vergangen. Neben den letzten Lichtschachtabdeckungen, die wir in der Zwischenzeit angeschafft haben, ist von unserer Seite nicht sehr viel am Haus bzw. drum herum passiert. - Ausgenommen nat├╝rlich unser ewige Kampf gegen das Unkraut und das Schneiden der Rasenkanten (das, was Guido stehen l├Ąsst) sowie die Pflege des "Naschbeets", was sich aber alles in Grenzen h├Ąlt. 

Das Unkraut, allen voran der Ackerschachtelhalm, macht uns das G├Ąrtnerleben zwar w├Âchentlich schwer, aber die Arbeit machen wir angesichts des immer stimmiger werdenden Gesamtbildes gern. Unser Garten macht uns, trotz der damit verbundenen Arbeit, sehr gro├če Freude. - Nicht zuletzt, weil alles flei├čig w├Ąchst, bl├╝ht und gedeiht. 

Einzig unsere beiden gro├čen B├Ąume brauchen dieses Jahr wohl zur "Eingew├Âhnung", d.h. vornehmlich zur Ausbildung von Wurzelwerk. Uns ist im Vergleich mit Bildern aus der Baumschule im letzten Sommer aufgefallen, dass sie kleinere und etwas weniger Bl├Ątter tragen. Daran sind vermutlich auch die Unwetter vor einigen Wochen schuld. Insbesondere der Kirschbaum stand da noch in voller Bl├╝te und die Sturmb├Âen rissen beachtlich viele Bl├╝ten und Blattans├Ątze vom Baum, was uns schon damals in der Seele weh tat. Aber gegen das Wetter ist man machtlos und so hoffen wir, dass die B├Ąume in der n├Ąchsten Saison ein noch besseres Bild abgeben.

Neben der gro├čen Wachstumsbereitschaft unserer Pflanzen erfreuen wir uns auch an den tierischen Besuchern, die wir im Garten antreffen (die aber sehr kamerascheu zu sein scheinen, weswegen die nachfolgenden Aufnahmen teils nur mit gro├čer Geduld m├Âglich waren). Den ganzen Winter ├╝ber verwaist, wird inzwischen unser angebotenes Vogelfutter im Tagesrhythmus geleert. Ich spreche schon von unserer hauseigenen Spatzenmast, denn zeitweise sind bis zu drei├čig Spatzen bei uns und tummeln sich rund um das Futter und die Wasserschale. Aber auch Gr├╝nfinken, Bachstelzen, Kohlmeisen und andere V├Âgel sowie unz├Ąhlige Insekten sind mit von der Partie. Unsere gro├čz├╝gigen Verglasungen am Haus wurden auch zum ersten Mal zur Falle f├╝r eine junge Rauschschwalbe, die k├╝rzlich mit vollem Tempo gegen unser Giebelfenster knallte und sofort tot war. Aber ├Ąhnliche F├Ąlle habe ich auch oft in "normalen" H├Ąusern mit gew├Âhnlich gro├čen Fenstern erlebt, insofern trifft uns wohl keine Schuld. Dem V├Âgelchen hilft das freilich nicht mehr. - Schade. 
Den Bienen und Hummeln schmeck(t)en sowohl die Bl├╝ten des Faulbaums, als auch die der verschiedenen Stauden und bl├╝henden Heckenstr├Ąucher, was uns sehr freut, denn wir wollten immer einen "bienenfreundlichen" Garten und nun finden sie immer in einer anderen Ecke Nahrung.

Nachdem der Rasen ein bisschen Startschwierigkeiten hatte, ist er inzwischen saftig gr├╝n und Guido h├Ąlt ihn auf knapp 4cm H├Âhe. Als wir diese H├Âhe noch nicht erreicht hatten, hatten wir stellenweise mit ausgefransten Rasenspitzen  und gelblichen Stellen zu k├Ąmpfen. Aber des R├Ątsels L├Âsung war offenbar der Wechsel zu anderen Klingen. Wir haben nun dickere "Longlife"-Klingen im M├Ąhroboter eingesetzt, die die Halme wieder ordentlich abschneiden. 
Apropos M├Ąhroboter: Ich hatte mich schon an die Arbeit gemacht, eine Garage f├╝r Guido aus Holz zu bauen. Aber als der Korpus fast fertig war (nur das Dach fehlte), haben wir ihn einmal probeweise auf seinem Platz positioniert und finden die Garage optisch doch zu gro├č bzw. auff├Ąllig. Au├čerdem w├╝rde Guido immer gegen die Seitenw├Ąnde fahren. Daher werden wir uns nun doch nach einem offenen, visuell attraktiveren "Carport" umsehen. - Wir werden berichten. Die bisherigeGaragenkonstruktion werde ich vermutlich als Regal umbauen und so verwerten. :-)

Bilder sagen bekanntlich mehr als tausend Worte und da will ich euch nicht l├Ąnger auf die Folter spannen, wo ich schon so ausf├╝hrlich von den Pflanzen. Hier einige Eindr├╝cke der vergangenen Wochen und von heute, in einigerma├čen chronologischer Folge:

Neben den Tulpen... 


... kamen auch die bl├╝henden Str├Ąucher nach und nach.


Die Prachtspiere macht ihrem Namen alle Ehre. :-)


 So mickrig war der Per├╝ckenstrauch noch im Fr├╝hjahr. Heute sieht er anders aus (siehe unten).







 Die Faulb├Ąume lockten die Bienen mit ihren unscheinbaren Bl├╝ten in Scharen an. :-) Uns gef├Ąllt vor allem auch das zierliche Laub der Faulb├Ąume, das im Herbst strahlend gelb wird.

 



Unsere gefiederten Freunde:


 Die kleine Bachstelze l├Ąuft komischerweise besonders gern hinter Guido her. Vielleicht scheucht er Insekten auf, die sie dann vertilgt?












Die Zaubernuss mit dichtem Laub:


Der Zierapfel hat seine Fr├╝chte endg├╝ltig abgeworfen und tr├Ągt Laub an seinen - nun etwas aufrechter stehenden - Zweigen.




Nach den Tulpen kam der Zierlauch in allen Gr├Â├čen und Farben:





Inzwischen tr├Ągt der Per├╝ckenstrauch seine namensgebenden "Per├╝cken":









Der Schlitzholunder "Black Lace" bl├╝hte sch├Ân und w├Ąchst kr├Ąftig. Wenn man das mit dem k├╝mmerlichen St├Âckchen vergleicht, das da im Herbst gepflanzt wurde... ;-)




Seit wenigen Tagen bl├╝hen auch die Taglilien:



Die Kr├Ąuter - selbst die beiden Basilikumpflanzen, die wir schon fast aufgegeben h├Ątten, halten sich wacker. Auch die Tomate (links im Beet) w├Ąchst wie bl├Âd und die Zucchini droht schon fast eine der Paprikapflanzen zu verschlingen. - Morgen werden also die ersten Zucchinis geerntet. Die ersten f├╝nf Heidelbeeren konnten wir bereits vorgestern vernaschen. - Lecker! :-)


Selbst der vertrocknet wirkende Fruchtstand des Zierlauchs ist dekorativ, wie wir finden.




Zum Thema Unkraut und dessen Bek├Ąmpfung werde ich demn├Ąchst einen weiteren Eintrag verfassen. Au├čerdem gibt es weitere Themen, die wir noch abhandeln wollten. Es bleibt also f├╝r k├╝nftige Posts einiges zu erz├Ąhlen bzw. zu bloggen.
Derweil w├╝nschen wir allen zusammen einen sch├Ânen Sommer (wenn er denn mal wirklich kommt und auch bleibt) und eine gute Zeit!

 Bis bald! :-)